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Umfrage-Ergebnis

Trotz Digitalisierung: Landwirte wollen Getreide weiter lokal handeln

Getreide wird vom Anhänger in die Gosse gekippt.
am Dienstag, 04.08.2020 - 09:34 (1 Kommentar)

Getreide wird auch künftig vor allem über den Landhandel vor Ort vermarktet, besagt eine agrarheute-Umfrage.

Das Angebot an digitalen Helfern für den Getreidehandel nimmt derzeit stetig zu. Immer mehr Online-Marktplätze entstehen. Neue Apps sollen den Verkauf von Getreide und anderen Marktfrüchten über das Smartphone ermöglichen. „Ist das der Getreidehandel der Zukunft?“, haben wir die Nutzer von agrarheute gefragt.

Umfrageergebnis zur Online-Vermarktung von Getreide

Die Antworten der 379 Teilnehmer sind eindeutig: Neun von zehn Landwirten gehen davon aus, dass die Digitalisierung den Getreidehandel verändern wird. Aber nur 32 Prozent sind der Meinung, dass der Online-Handel die Getreidevermarktung „völlig verändern“ wird.

Hingegen sind 56 Prozent davon überzeugt, dass das Online-Geschäft zwar zunehmen wird, aber der stationäre Handel der wichtigste Absatzkanal bleibt.

Nur ein Zehntel der Teilnehmer glaubt nicht daran, dass der Getreidehandel in Zukunft mehr und mehr über digitale Kanäle abgewickelt wird. „Das Gespräch mit meinem Händler vor Ort ist für mich unersetzlich“, sagten 37 der 379 Abstimmenden.

Hier geht es zu den aktuellen Getreidepreisen am Terminmarkt.

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