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Dürrehilfen

Umfrage: Jeder zweite Landwirt hält Dürrehilfe für ein falsches Signal

Dürrehilfe

Die Sommerdürre 2018 hat in der Landwirtschaft große Schäden angerichtet. Bund und Länder bieten ein millionenschweres Hilfsprogramm. Doch die Bedingungen sind in der Landwirtschaft hoch umstritten. Wird den Falschen geholfen?

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Norbert Lehmann, agrarheute
am
06.12.2018

Was halten Sie von den Dürrehilfen von Bund und Ländern?

Die Hilfen sind wichtig und die strengen Teilnahmebedingungen berechtigt.
11% (44 Stimmen)
Die Hilfen sind wichtig, aber die Bedingungen sind viel zu streng.
21% (88 Stimmen)
Die Dürrehilfe gibt ein falsches Signal. Belohnt wird, wer viel riskiert. Bestraft wird, wer selbst vorsorgt.
54% (227 Stimmen)
Ich lehne staatliche Hilfen grundsätzlich ab. Trockenheit ist Unternehmerrisiko.
14% (60 Stimmen)
Stimmen gesamt: 419

Wir haben Sie als Landwirte gefragt, was Sie von den Dürrehilfen von Bund und Ländern halten.

Die Mehrheit der mehr als 400 befragten Landwirte (54 %) findet, dass Dürrehilfen ein falsches Signal geben. Mit solchen Programmen werde derjenige belohnt, der viel riskiert.

Jeder fünfte Landwirt (21 %) denkt hingegen, dass die Hilfen wichtig sind, aber die Bedingungen viel zu streng seien.

Je eine Minderheit der Befragten unterstützt die Dürrehilfen in der jetzigen Form oder lehnt sie komplett ab.

Wo Sie die Nothilfen beantragen können

Wer als Landwirt die Dürrenothilfen beantragen will, muss sich beeilen. Die Antragsfristen sind teilweise sehr kurz.

agrarheute hat hier einen Überblick über die Verfahren in den Bundesländern zusammengestellt.

Die wichtigsten Bestimmungen zur Dürrenothilfe können Sie hier nachlesen.

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