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Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Schweinevermarktung

Umfrage: Schweine frei oder per Liefervertrag vermarkten?

Luftaufnahme eines Schweinestalls

Schlachter und Lebensmittelhandel wollen künftig feste Lieferverträge über die Zahl der Schlachtschweine, die sie von einem Mäster kaufen. Die freie Vermarktung wird in den Hintergrund gedrängt. Das zeigen Recherchen von agrarheute. Beide Vermarktungssysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Folglich diskutieren Schweinehalter in den sozialen Netzwerken durchaus kontrovers über die Frage, ob ein Liefervertrag vorzuziehen ist oder nicht.

Sagen Sie uns hier, wie Sie über Liefer- und Abnahmeverträge denken.

am Mittwoch, 19.05.2021 - 14:04

Wie sehen Sie die Einführung von Jahresverträgen für die Schweinemast?

Verträge sollen uns Mäster nur knebeln. Ich werde auf jeden Fall an der freien Vermarktung festhalten.
54% (211 Stimmen)
Ich habe mehrere VVVO-Nummern und werde einen Teil frei und einen Teil vertragsgebunden vermarkten.
4% (14 Stimmen)
Ich habe längst einen Liefervertrag unterschrieben und bin damit zufrieden.
10% (40 Stimmen)
Ich habe zwar einen Vertrag unterschrieben, aber dabei wurde ich über den Tisch gezogen.
7% (27 Stimmen)
Wenn die Konditionen stimmen, könnte ich mir einen Liefer- und Abnahmevertrag vorstellen.
25% (99 Stimmen)
Stimmen gesamt: 391

Nutzer diskutieren auf Facebook über Lieferverträge für Mastschweine

Auf der Facebook-Seite von agrarheute schreibt zum Beispiel Rolf K. über die Schlachter: „Würden die gerecht unsere Schweine entlohnen, müssten die sich um die Liefermenge auch in Zukunft keine Sorgen machen.“ Josef K. meint, die Fleischindustrie habe wohl Angst, dass sie künftig zu wenig Schweine bekomme.

Hingegen schreibt Sauenhalter Hans H.: „Für uns Ferkelerzeuger ist es vielleicht von Vorteil, wenn die Mäster regelmäßig einstallen müssen und nicht mehrere Wochen aussetzen können, um die Preise zu drücken, beziehungsweise übergewichtige Ferkel günstig zu bekommen.“

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