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Einkaufsverhalten

Verbraucher wünschen sich regionale Lebensmittel im Supermarkt

Rispentomaten in einer Gemüsekiste
am Montag, 24.08.2020 - 07:07 (1 Kommentar)

Eine Umfrage des Lebensmittelhändlers Rewe unter 2.500 Verbrauchern zeigt: Die große Mehrheit der Käufer greift bevorzugt zu Produkten von lokalen Erzeugern und aus ihrer Region.

In der aktuellen repräsentativen Umfrage geben 86 Prozent der Befragten an, dass es ihnen wichtig oder sehr wichtig ist, Landwirte und lokale Lieferanten zu unterstützen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Mehrheit angibt, regelmäßig regionale Produkte im Supermarkt zu kaufen. Nur 1,6 Prozent greifen nie zu regionalen Produkten.

    Warum greifen Kunden zu lokalen Produkten?

    Wenn Produkte in der Region hergestellt werden, verbinden die Käufer damit die Erwartungen, dass die Produkte frisch sind, die Produzenten eine faire Vergütung erhalten und dass es sich um heimische Sorten handelt.

    Die wichtigsten Kaufargumente für Lebensmittel aus regionaler Erzeugung sind:

    • Frische
    • Förderung der heimischen Landwirte
    • kürzere Transportwege

    Wo kaufen Kunden regionale Lebensmittel?

    Die meisten Verbraucher kaufen laut Umfrage regionale Angebote:

    • im Supermarkt: 48,2 Prozent
    • im Wochenmarkt: 19,5 Prozent
    • im Discounter: 10,9 Prozent

    Einer Mehrheit (70,2 Prozent) ist zudem die Verfügbarkeit solcher Produkte in Supermärkten wichtig oder sehr wichtig.

    Für die repräsentative Umfrage befragte das Meinungsforschungsunternehmen Civey im Auftrag von Rewe im Juli 2020 2.500 Bundesbürger.

    Rewe fördert regionale Lieferwege

    Mit einem Umsatz von 24,5 Mrd. Euro (2019), rund 148.000 Mitarbeitern und über 3.600 Märkten gehört Rewe zu den größten Lebensmittelhändlern Deutschlands. Mit dem Projekt "Lokal-Partnerschaft" fördert die genossenschaftlich organisierte Rewe Group die Zusammenarbeit mit kleineren lokale Lieferanten und Erzeugergemeinschaften. Das Programm wurde auf der Grünen Woche 2020 erstmals vorgestellt. 

    In der Praxis sollen sogenannte "Lokalitätsbeauftragte" Unterstützung geben, um eine Partnerschaft zwischen einzelnen Rewe-Filialen und regionalen Landwirten und Verarbeitern einzurichten. Lokale Betriebe sollen es damit leichter haben, ihre Produkte auch in kleinen Mengen über die Läden des Händlers zu vertreiben. Das funktioniere auch "ohne lange Reihen von Zwischenhändlern", so der Lebensmittelhändler.

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