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Kongress Farm & Food 4.0

Digitalisierung in der Landwirtschaft: Völlig neue Horizonte

Blick auf die Bühne beim Farnm&Food Kongress
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Anke Fritz, agrarheute
am
24.01.2017

Auf dem Kongress Farm & Food 4.0 diskutierten Experten über die Digitalisierung in der Agrarwelt. Über 500 Teilnehmer waren gekommen.

Mit der Digitalisierung von Produktions- und Lebensprozessen werden in den nächsten Jahren neue Tore der Innovation aufgestoßen, neue Horizonte der menschlichen Entwicklung erreicht. Das ist eines der Ergebnisse des Kongresses „Farm & Food 4.0“, in dessen Rahmen über 500 Landwirte, Agrar- und Lebensmitteltechniker, Groß- und Einzelhändler, Produktentwickler und Qualitätssicherer am 23. Januar im Berliner Congress Centrum (bcc) über Zukunftstrends der Agrarbranche diskutiert haben.

„Wir freuen uns besonders, dass so viele Fachleute aus mittelständischen Unternehmen und Start-up-Firmen gekommen sind“, betonten Hermann Bimberg und Amos Kotte, die Geschäftsführer des Deutschen Bauernverlages und des dlv Deutscher Landwirtshaftsverlages, die sich gemeinsam mit dem Bundesverband der Ernährungsindustrie (BVE) und dem Deutschen Bauernverband (DBV) des Themas angenommen haben.

Digitalisierung: Die Marktanteile werden verteilt

Hauptziel der digitalen Entwicklung in Agrarproduktion und Lebensmittelindustrie ist ein durchgreifender Produktivitätsfortschritt: „Die Weltbevölkerung und die Aufgabe, sie zu ernähren, wachsen immens“, so Markwart von Pentz, Präsident und Europa-Chef des Landtechnik-Weltmarktführers John Deere auf der Tagung. „Aktuell werden die Marktanteile der Zukunft verteilt. Große Player steigen ein und versuchen, sich an den zukünftigen Wertschöpfungen aus der Digitalisierung einen entscheidenden Anteil zu sichern“, so Ulrich Wagner, Geschäftsführer der geo-konzept Gesellschaft für Umweltplanungssysteme mbH sowie der Wimex Agrarprodukte Import & Export GmbH.

Doch auch für kleinere Unternehmen ist viel Platz in der Digital-Szene. „Eine breite Diskussion des Themas ist wichtig, da die Digitalisierung ganze Geschäftsprozesse ändert, schneller oder auch mal entbehrlich werden lässt“, ergänzt Maximilian von Löbbecke, Chef von 365farmnet, einem führenden Entwickler von Managementsoftware und Premium-Partner des Kongresses.

agrarheute hat auf dem Kongress Michael Horsch interviewt. Weitere Interviews mit spannenden Referenten zur Digitalisierung in der Landwirtschaft finden Sie auf unserer Facebookseite.

Nächster Kongress ist für 2018 geplant

Insgesamt gaben 16 hochkarätige Referenten den Kongressteilnehmern in innovativen Gesprächsformaten Anregungen für ihre weitere Arbeit.

Der nächste Kongress zum Thema findet am 22. Januar 2018 statt.

 

Mit Material von Deutscher Bauernverlag GmbH

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