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Analyse

Düngemittel: Harnstoffpreis steigt leicht

Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
13.10.2016

Am Weltmarkt bewegen sich die Preise für die meisten Mineraldünger auch am Ende des Jahres überwiegend seitwärts.

Für die globalen Kalipreise ging es im September noch einmal nach unten. Dagegen sind die Harnstoffpreise erwartungsgemäß leicht gestiegen. Für die verschiedenen Phosphordünger blieben die Preise unverändert (DAP) oder gaben etwas nach (TSP). Einen weiteren kräftigen Rückgang verzeichneten im September hingegen die Ammoniumpreise und fielen an den wichtigsten Handelsplätzen offenbar erstmals seit langem unter die 200-USD-Marke.  Auch für die kommenden Monate bleiben die Preisangebote für die wichtigsten Düngerarten unverändert niedrig.

Ausführliche Informationen und Grafiken zu den Düngepreisen finden Sie auf der Seite des agrarmanagers.

 

Spotmarkpreise für Harnstoff bleiben niedrig

Der von der Weltbank ermittelte Preisindex für die wichtigsten am Weltmarkt gehandelten Düngemittel ist im September ganz leicht gestiegen, bewegte sich damit jedoch weiterhin auf dem niedrigsten Preisniveau seit Januar 2007. An den deutschen Importhäfen haben sich die Spotmarktpreise für Mineraldünger ebenfalls im Monatsvergleich nur wenig verändert.

Unverändert niedrig blieben weiterhin die Spotmarkpreise für Harnstoff und flüssigen AHL-Dünger. Die Preise für Kalkammonsalpter (KAS) sind leicht gestiegen. Anderseits haben die Preise für Phosphordünger (DAP) und die Kalipreise leicht nachgegeben.

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