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Förderung Niedersachsen

Düngeverordnung: Jetzt Anträge für Finanzhilfen stellen

Güllefass mit Schleppschlauch im Weizen
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Anke Fritz, agrarheute
am
23.08.2017

Mit der Düngeverordnung steigen unter anderem die Anforderungen an die Gülleausbringung. Anträge für Finanzhilfen können Landwirte bis Ende September stellen.

Über das Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) mit 10 Mio. Euro Gesamtbudget werden nötige Anschaffungen nach den Auflagen der neuen Düngeverordnung gefördert. Finanzhilfen gibt es für Gülle- und Festmistlager sowie moderne Ausbringgeräte mit Schleppschuhverteilern oder zum direkten Einarbeiten von Gülle. Neu aufgenommen hat Niedersachsen zudem die Förderung von Hacken und Striegeln zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Allerdings müssen die Geräte über eine elektronische Reihenführung verfügen, mit GPS, Ultraschall oder optischen Sensoren.

Fördergelder rechtzeitig beantragen

Anträge für Mittel sind zwischen dem 14. und 28. September an den Geschäftsbereich Förderung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu richten; die Formulare finden sich unter www.lwk-niedersachsen.de

Für das Landvolk Niedersachsen ist das aktuelle Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) „eher enttäuschend“. Im Vergleich zu den aktuell 10 Mio. Euro waren vor fünf Jahren noch insgesamt 44 Mio. Euro im Topf. Davon hatten rund 500 Landwirte profitiert. 2015 umfasste der Fördertopf dagegen nur 8 Mio. Euro. Die wurden von etwa 70 Landwirten genutzt.

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