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Europa

Einigung auf neue EU-Verordnung für Ökolandbau

Bioäpfel
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Anke Fritz, agrarheute
am
29.06.2017

Nach jahrelangem Streit haben sich die EU-Länder und das Europäische Parlament auf neue Regeln für den ökologischen Landbau und für die Kennzeichnung von Bioprodukten geeinigt.

Die EU-Länder und das Europäische Parlament haben sich nach einem letzten Versuch Mitte Juni auf Einheitliche Regeln für den Ökolandbau in der EU geeinigt. Harmonisierte Importstandards sollen dem Biosektor zu weitererem Aufschwung verhelfen. Schärfere Kontrollen sollen zudem bei Verbrauchern Vertrauen stiften.

Übersichtliche Biosiegel sind das Ziel

Die neuen Regeln müssen aber noch von der Vertretung der EU-Länder und vom EU-Parlament gebilligt werden. Sie sollen ab 2020 gelten. Den Entwurf der Verordnung mit Regeln zum Anbau und zur Kennzeichnung von Produkten aus der ökologischen Landwirtschaft hatte die EU-Kommission schon Anfang 2014 vorgelegt. Als Ziel nannte sie, mit übersichtlichen Biosiegeln Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern und Etikettenschwindel zu unterbinden. Doch rangen die Unterhändler der Mitgliedsländer und des EU-Parlaments seit Oktober 2015 um Details.

Der Grünen-Abgeordnete Martin Häusling zeigte sich als Vertreter des Parlaments erleichtert, dass nun endlich ein Durchbruch gelang. Er nannte der Deutschen Presse-Agentur als wichtige Punkte die harmonisierten Standards für Importe von Bioprodukten in die EU, die Vereinheitlichung von Kontrollen und einheitliche Regeln für Biosaatgut.

Mit Material von dpa

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