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Aufreger

Enteignung von Münchner Landwirten: Stimmen der User

Landwirtschaftliche Fläche in Feldmoching
am Mittwoch, 26.04.2017 - 13:15 (Jetzt kommentieren)

Die Stadt München will 900 Hektar für eine Trabantenstadt mit 60.000 Menschen überplanen und dafür Grundstücksbesitzer einteignen. 'Eine Frechheit', sagen die User.

Auf unserer Facebookseite haben die User in dieser Woche besonders über ein Vorhaben der Stadt München diskutiert: In Feldmoching will die Stadt eine Fläche von etwa 900 ha überplanen und eine Trabantenstadt für bis zu 60.000 Einwohner bauen, wie das Bayerische Landwirtschaftliche Wochenblatt berichtet. Unter Umständen könnten Landwirte dafür enteignet werden. Für viele User eine "Frechheit".

Stimmen auf Facebook

Regine Hexerl eröffnet die Diskussion auf Facebook folgendermaßen: "Schon mal jemand überlegt, was das für eine Frechheit wäre? Landwirte sind selbständig (arbeiten selbst und ständig), d.h., wenn sie arbeitslos werden, zahlt keiner. Arbeitslos werden sie, wenn man ihnen Grund und Boden nimmt..."

Hugo Bremsbrode sieht es pragmatischer: "10 €/qm, ist doch nicht schlecht. In Oberfranken bei der Zonengrenze gibt's weniger für ldw. Fläche. Und diejenigen Grundstücksbesitzer, denen ein Wasserschutzgebiet aufgezwungen wird, müssen sogar entschädigungslos Wertminderungen hinnehmen. Im GG heißt das: Sozialpflichtigkeit des Eigentums."

Stef An Ha erwidert: "Es geht hier nicht nur um den Wert! Es sind im Umkreis schlichtweg keine Tauschflächen mehr vorhanden. Somit sind die ansässigen Gartenbau- und Ackerbaubetriebe handlungsunfähig. Die Differenz zwischen Acker- und Bauland, die hierdurch entsteht, kassiert die Stadt München durch Veräußerung an Investoren."

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