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Zuschüsse Sachsen

22,8 Millionen Fördermittel für landwirtschaftliche Betriebe

© Mühlhausen/landpixel
smul/ee
am
07.12.2015

Zur Modernisierung oder Erweiterung ihrer Betriebe erhalten Landwirte in Sachsen Zuschüsse. Über 18 Millionen gehen dabei an Milchviehhalter. Die Antragsfrist für die zweite Runde endet am 31. Januar.

Wie das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) mitteilt, erhalten 61 landwirtschaftliche Betriebe aus Sachsen Fördermittel zur Modernisierung oder Erweiterung ihrer Unternehmen. Die Zuschüsse werden nach der Richtlinie "Landwirtschaft, Innovation und Wissenstransfer" bewilligt und umfassen einen Betrag von insgesamt 22,8 Millionen Euro.

Antragsfrist endet am 31. Januar 2016

Das Staatsministerium weist darauf hin, dass landwirtschaftliche Unternehmen im Rahmen des zweiten Aufrufes bereits weitere Anträge auf Fördermittel stellen können. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2016. Informationen zu diesem Aufruf gibt es im Förderportal des Staatsministeriums unter http://www.smul.sachsen.de/foerderung/4769.htm.

Der Fördersatz für Investitionsvorhaben liegt im Regelfall bei 25 Prozent. Vorgesehen sind Zuschläge für besonders tierwohlorientierte Stallbauten in Höhe von 15 Prozent und für Investitionen in benachteiligten Gebieten von fünf Prozent.

Landwirte können in Betriebe und Zukunft investieren

"Wir unterstützen damit Gesamtinvestitionen in den landwirtschaftlichen Betrieben sowie im Gartenbau von fast 75 Millionen Euro. Die sächsischen Landwirte können damit in ihre Betriebe und in ihre Zukunft investieren", erklärt Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt. Die Fördermittel würden dabei helfen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern oder noch weiter zu verbessern, so Schmidt.

Bis 2020 stehen 202 Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung

Laut Staatsministerium stehen für die gesamte Förderperiode bis 2020 insgesamt 202 Millionen Euro  Zuschüsse für Investitionen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen.

Über 18 Millionen für Milchviehhalter

Von den nun bewilligten Fördergeldern gehen mehr als 18 Millionen Euro an Betriebe, die Milchrinder halten. "Es freut mich, dass diese Unternehmen trotz der anhaltenden Tiefpreisphase Geld in die Hand nehmen und ihre Unternehmen mit Hilfe moderner Technik sowie neuen Gebäuden stärken", so Schmidt. Investiert wird in automatische Melksysteme und in moderne Ställe, in denen sich die Tiere frei bewegen und in den von ihnen bevorzugten Bereichen aufhalten können, teilte das Ministerium mit.  

Über 2,2 Millionen für Schweinehalter

An schweinehaltende Betriebe gehen mehr als 2,2 Millionen Euro Fördermittel. Davon werden laut SMUL vor allem neue Ferkelaufzuchtställe gebaut. Für Gartenbaubetriebe werden insgesamt 1,2 Millionen Euro Zuschüsse bewilligt, die davon vor allem energiesparende Gewächshäuser errichten. Weitere Fördermittel fließen in die ökologische Geflügelhaltung.

Kverneland Qualidisc Farmer 4000F im Praxistest

Die Qualidisc Farmer ist mit 520-mm-Scheiben ausgestattet, die gezahnt und konisch geformt sind. © Matthias Mumme/traction
Die Überlastelemente aus Gummi sind schön stramm. Innenliegende Kerben sorgen für noch mehr Spannung und verhindern, dass die Scheiben zu stark zur Seite ausweichen. © Matthias Mumme/traction
Serie ist eine hydraulische Tiefenverstellung mit Spacern als Begrenzer. Auf Wunsch und gegen Preisnachlass ist eine mechanische Einstellung lieferbar. © Matthias Mumme/traction
Anstelle von kleineren oder höhenverstellbaren Randscheiben sind beidseitig höhenverstellbare Randbleche verbaut. © Matthias Mumme/traction
Diese leisten gute Arbeit. Die Scheiben werfen nur wenig Boden darüber hinweg © Matthias Mumme/traction
Unser Testgerät hatte die Actiflex-Walze verbaut. Die Profile können sich zur besseren Selbstreinigung auf den Sternen bewegen. © Matthias Mumme/traction
Die Verdichtung erfolgt eher unterhalb der Bodenoberfläche. Bei zu viel Tempo wirft sie viel Boden auf, was unter feuchten Arbeitsbedingungen durchaus wünschenswert sein kann. © Matthias Mumme/traction
Vorn begrenzen Schienen das Ausklappen der Flügelselektionen. © Matthias Mumme/traction
Der Anbaubock hat drei Positionen für den Oberlenker, davon ein Langloch. Für die Unterlenker sind zwei Positionen möglich. © Matthias Mumme/traction
Das Arbeitsbild kann sich sehen lassen: Bei mitteltiefer Einstellung bleiben kaum Stoppelkämme stehen. Das Mischergebnis passt ebenfalls. © Matthias Mumme/traction
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