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Steuer und Finanzen

94.100 Bauernhöfe setzen auf Einkommensalternativen

von , am
15.01.2015

Ob Urlaub auf dem Bauernhof, Direktvermarktung oder die Erzeugung erneuerbarer Energien: Jeder Dritte landwirtschaftliche Betrieb in Deutschland setzt auf Einkommensalternativen.

Bei mehr als der Hälfte der deutschen Betriebe macht der Verdienst aus Einkommensalternativen nur bis zu 10% des Gesamtumsatzes aus. © B. Schweiger
Von den rund 285.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland hat sich im Jahr 2013 etwa jeder Dritte Einkommensalternativen geschaffen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, gehören zu diesen Tätigkeiten beispielsweise Urlaubs- und Freizeitangebote auf dem Bauernhof, die Verarbeitung und Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder die Erzeugung erneuerbarer Energien.
 
49 % der landwirtschaftlichen Betriebe mit Einkommenskombinationen verdienten mit der Erzeugung erneuerbarer Energien Geld dazu. 22 % der Betriebe nutzten die Forstwirtschaft als zusätzliche Einkommensquelle.
 
Die Einkommenskombinationen machten allerdings in mehr als der Hälfte der Betriebe nur bis zu 10 % am Gesamtumsatz aus. Lediglich 13 % der Betriebe erzielten mit den Einkommenskombinationen mehr als die Hälfte ihres Gesamtumsatzes.

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