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Agrardieselvergütung

Agrardiesel: Die Anträge für 2016 zum Ausdrucken

Kraftstoff tanken
Symbolbild © agrarfoto.com
von , am
18.09.2017

21,5 Cent je Liter Kraftstoff können Land- und Forstwirte beim Agrardiesel zurück erhalten. Die Anträge für das Jahr 2016 können Sie bis zum 30. September abgeben.

Land- und Forstwirte können für das vergangene Wirtschaftsjahr wieder eine Agrardieselvergütung bekommen. Sie beträgt 21,48 Cent/Liter und muss bis zum 30. September 2017 beantragt werden. Hier finden Sie alle Fakten zur Agrardieselvergütung bzw. dem Agrardieselantrag.

Erstmaliger Antrag: Agrardieselantrag für 2016

Wer erstmals die Vergütung beantragt, nutzt das Formular 1140 und fügt folgende Unterlagen bei:

  • Quittungen oder Lieferbescheinigungen
  • Aufzeichnungen für alle begünstigten Fahrzeuge und Maschinen, aus denen das Datum und der Umfang der ausgeführten Arbeiten sowie die Raummenge der verbrauchten Energieerzeugnisse ersichtlich sind (soweit der Antragsteller dazu verpflichtet ist),
  • von Imkereien eine Völkermeldung als Nachweis über die Anzahl der Bienenvölker (Formular ZSA 143) und
  • Bescheinigungen über Lohnarbeiten und Nachbarschaftshilfe und das dabei verbrauchte Gasöl (Formular ZSA 148).

Wer den Antrag nicht ausdrucken möchte, kann ihn hier elektronisch ausfüllen.

Verkürzter Agrardieselantrag für 2016

Der verkürzte Antrag, das Formular 1142, kann verwendet werden, wenn

  • der Antragsteller im Jahr 2016 einen vollständigen Antrag (Formular 1140) oder einen Kurzantrag (Formular 1142) gestellt hat, der nicht abgelehnt wurde,
  • sich seit dem letzten vollständigen Antrag (Formular 1140) keine Änderungen bei der Betriebsart, beim Personenkreis und der Anzahl der Bienenvölker ergeben haben
  • der Antragsteller zwischen dem 1. Januar 2015 und dem Zeitpunkt der Antragstellung neben der Agrardieselvergütung keine De-minimis-Beihilfen nach der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 beantragt oder erhalten hat.

Wer den Antrag nicht ausdrucken möchte, kann ihn hier elektronisch ausfüllen.

Neu: Selbsterklärung

Neu ist seit dem 01. Januar 2017, dass erstmals für das Verbrauchsjahr 2016 (Antragsjahr 2017) - künftig jährlich - zusätzlich zu den üblichen Unterlagen eine sogenannte Selbsterklärung zu staatlichen Beihilfen (Formular 1139) eingereicht werden muss. Das Formular finden Sie auf der im gelben Kasten verlinkten Seite des Bundesministeriums für Finanzen, indem Sie in der Suchfunktion nach "1139" suchen.

Außerdem muss künftig einmal jährlich bis spätestens zum 30. Juni die nachträgliche Anzeige- und Erklärungspflicht für Steuerentlastungen (wie z. B. Agrardieselsteuererstattungen) abgegeben werden.

Hier finden alle neuen Agrardiesel-Formulare und Fristen in der Übersicht.

Amazone: Ackerbau-Neuheiten zur Agritechnica 2017

Amazone Pflug Hektor
Mit Hektor stellt Amazone einen Aufsatteldrehpflug mit 6 bis 8 Scharen für Traktoren bis 350 PS vor. Nach der Übernahme von Vogel und Noot hatte Amazone bereits 2016 sein Pflugmodelle Cayron gezeigt. © ah/Werkbild
Scheibenegge-Grubber-Kombination Ceus von Amazone
Mit Arbeitsbreiten von 4 bis 7 m bietet die Kombimaschine Ceus ein felxibles Maschinenkonzept: flache Bearbeitung mit der Scheibenegge gefolgt von tiefer Lockerung durch ein Zinkenfeld. Das Scheiben- oder Zinkenfeld kann auch solo eingesetzt werden, während jeweils der nicht genutzte Bereich ausgehoben ist. © ah/Werkbild
Amazone Nachläuferwalze Doppel-Disc
Neuer Nachläufer: Zwei hintereinander angeordnete Walzen mit Stahlteller und gezackten Außenstegen sollen für schwere und klebrige Böden geeignet sein. Die Doppel-Disc-Walze soll neben der guten streifenweisen Rückverfestigung eine sehr gute Krümelung erzielen. © ah/Werkbild
Amazone Sämaschine Centaya Super
Die neue pneumatische Aufbausämaschine Centaya Super hat einen 1.600- oder 2.000-l-Saatguttank aus Kunststoff. Ein Elektromotor treibt den Dosierer an. Die Einscheiben- oder Doppelscheibenschare legen das Saatgut im Reihen mit einem Abstand von 12,5 cm oder 15 cm ab. © ah/Werkbild
Amazone Sämaschine Cataya Special
Die mechanische Sämaschine Cataya Special ist eine leichtere Version im Cataya-Produktbereich und fasst 650 bis 850 l  Saatgut. Auch die Einzelscheibenschare machen die Maschine leichter als ihre größeren Schwestern. © ah/Werkbild
Amazone App um Düngerstreuer einszustellen
Die Einstellungshilfe für Düngerstreuer EasyCheck stellte Amazone bereits 2015 vor. Jetzt gibt es einige Detailverbesserungen. Die jetzt lilafarbigen Matten werden nach einem festen Schema ausgelegt und das Feld mit dem Düngerstreuer abgestreut. © ah/Werkbild
Amazone EasyCheck lila Matten
Die Düngerkörner bleiben auf den Matten liegen. Mit dem Smartphone abfotografiert, wertet eine App das Streuergebnis aus und schlägt Korrekturen an den Einstellungen vor. Die App kann kostenlos im Appstore heruntergeladen werden. © ah/Werkbild
Amazone Großflächenstreuer ZG TS 01
Der Groflächenstreuer ZG TS 01 ermöglicht mit seiner neuen Behälterform eine Achsschenkellenkung. Der Streuer folgt dem Traktor wie eine gelenkte Pflanzenschutzspritze. Das Wiegesystem überwacht die gewünschte Ausbringmenge und regelt die Öffnung der Dosierschieber. © ah/Werkbild
Amazone Mineraldüngerstreuer mit FlowCheck
Das System FlowCheck kontrolliert an allen hydraulisch angetriebenen Anbaustreur ZA-TS das Streuwerk auf Verstopfungen und Leerlauf. © ah/Werkbild
Amazone Anhängespritze
Oberhalb der bestehenden Serie UF 01 führt Amazone die Anbauspritze UF 2002 ein. Das Nennvolumen beträgt 2.000 l und die Feldspitze lässt sich mit einem 15 bis 30 m breiten Gestänge ausrüsten. © ah/Werkbild
SwingStop Gestängedämpfung Amazone
Beschleunigungssensoren messen die horizontale Bewegung des Gestänges (Gestänge schwingt in Fahrtrichtung nach vorne und nach hinten). Zwei Hydraulikzylinder im mittleren Gestängeteil gleichen diese Schwingungen aktiv aus. Über- und Unterdosierung soll so verhindert werden. © ah/Werkbild
Amazone ContourControl Gestängeführung
Sechs Ultraschallsensoren am Gestänge überwachen mit ContourControl wie das Spritzgestänge über den Bestand geführt wird. Die äußeren Sensoren bestimmen unabhängig voneinander, wie stark sich jeweils die beiden Gestängeausleger anwinkeln. Die mittleren Sensoren überwachen die Arbeitshöhe des Hauptelements. © ah/Werkbild
Amazone SmartService
Weltweit können Servicetechniker bei anspruchsvollen Reparaturen sich bei einem Amazone-Service-Spezialisten Hilfe holen. Durch ein Virtuelle-Realität-System mit einer Datenbrille sieht der Spezialist an seinem PC Bildschirm was der Techniker vor Ort durch seine Brille sieht und kann Hilfestellungen geben. © ah/Werkbild
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