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Steuer und Finanzen

Agrarrohstoff-Index im Minus

© Mühlhausen/landpixel
von , am
29.01.2013

Bonn - Zum ersten Mal seit Oktober 2012 hat der Agrarrohstoff-Index der AMI unterhalb der 150-Punkte-Marke geschlossen. Gegenüber Dezember ging es weiter abwärts.

In Irland und in anderen Ländern sind in den letzten Jahren vereinzelt Fälle von BSE aufgetreten. © Margit Völtz/pixelio
Im Januar ist der Agrarrohstoff-Index weiter gesunken. Im Vergleich zum Dezember dürfte er nach Berechnungen der Agrarmarkt Informations-GmbH 2,4 Punkte auf 147,6 Zähler eingebüßt haben.
 
Erstmals seit Oktober 2012 schloss der AMI-Index wieder unterhalb der 150-Punkte-Marke. Dennoch blieben die Preise der 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe um neun Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Schweine- und Rinderpreise steigen

Die AMI-Marktexperten rechnen im Lauf des Februars mit leicht steigenden Erzeugerpreisen bei Schlachtschweinen und Kühen. Trotz des eher knappen Angebots scheint der Preis bei Jungbullen aber ausgereizt zu sein.
Anfang 2013 bewegen sich die Milchpreise auf einem für die Jahreszeit vergleichsweise hohen Niveau. Dennoch werden die saisonal üblichen Korrekturen der Molkereien dazu führen, dass die Milcherzeuger etwas weniger Geld erhalten dürften als noch zum Ende des Jahres 2012.

Feste Getreidepreise bis zur Ernte

Infolge der abwartenden Nachfrage gerieten die Getreidepreise in den vergangenen Wochen zwar etwas unter Druck, doch aufgrund des knappen Getreideangebots ist wohl bis zur Ernte 2013 mit festen Preisen zu rechnen.

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