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Produktion und Förderung

Agrarrohstoff-Index: Stabile Preise im März

von , am
11.04.2012

Bonn - Der Agrarrohstoff-Index für die 13 wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe ist im März stabil geblieben. Am stärksten legten die Preise für Brotroggen, Raps, Futtergerste und Körnermais zu.

© oekolandbau.de
Im Vergleich zum Februar ist der Agrarrohstoff-Index um 0,6 auf 138,7 Punkte gestiegen. Gegenüber dem Januartief legte der Index der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) sogar um 3,5 Indexpunkte oder 2,6 Prozent zu. Damit befand er sich auf einem etwas höheren Stand als zwölf Monate zuvor.

Aufwärtstrend für viele Getreidearten

Die Ursachen für den anhaltenden Aufwärtstrend sind laut AMI die nach wie vor höheren monatlichen Durchschnittspreise bei fast allen im Index erfassten Agrarrohstoffen.
 
Den größten Zuwachs gegenüber dem Vormonat verbuchten die Preise für
  • Brotroggen,
  • Raps,
  • Futtergerste und
  • Körnermais
mit einem Plus von über zwei Prozent.
 
Dagegen sanken die Notierungen bei Braugerste - bedingt durch hohe Lieferungen aus Übersee - im Vergleich zum Vormonat um vier Prozent. Und auch bei Rohmilch waren nochmals schwächere Preise zu verzeichnen. 

April: AMI rechnet mit steigender Nachfrage nach Schweine

Für den Monat April rechnet die AMI mit steigenden Preistendenzen bei Getreide und Ölsaaten sowie schwächeren Erlösen bei Milch. Während Schlachtkühe auch im April gesucht und teuer sein werden, erwartet man aufgrund des geringeren Bedarfs der Schlachtereien Preisabschläge bei Jungstieren. Durch die Sortimentsumstellung im Lebensmitteleinzelhandel rücken nun Kurzbratartikel sowie Edelteile vom Rind in den Fokus. Die Nachfrage nach Schweinen dürfte durch den Beginn der Grillsaison angeheizt werden, wobei hier das Angebot gering ausfällt. Daher könnten die Schweinepreise im April moderat steigen.

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