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Steuer und Finanzen

Alterssicherung: Immer weniger Landwirte versichert

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von , am
06.12.2013

Berlin - Landwirte erhalten derzeit im Durchschnitt 462 Euro Rente aus der Alterssicherung. Laut aktuellem Lagebericht der Bundesregierung nehmen die Beitragszahler ab.

Ab heute gelten neue Regeln. © Mühlhausen/landpixel
Die durchschnittliche monatliche Höhe der Renten aus der Alterssicherung der Landwirte (AdL) beträgt derzeit 462 Euro für Unternehmer und 245 Euro für Ehegatten. Das geht aus dem Lagebericht der Bundesregierung über die Alterssicherung der Landwirte 2013 hervor, der nun als Unterrichtung vorliegt. Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente lag 2013 bei 405 Euro und die Höhe der vorzeitigen Altersrente bei 286 Euro.
 

Weniger Beitragszahler

In dem Bericht schreibt die Regierung auch, dass die Zahl der in der AdL Versicherten seit 2009 um elf Prozent auf zuletzt rund 237.000 Versicherte zurückgegangen ist. Dies sei zum einen auf den anhaltenden Strukturwandel in der Landwirtschaft zurückzuführen. Zum anderen werde in der AdL weiter häufig vom Recht auf Befreiung von der Versicherungspflicht Gebrauch gemacht.
 
Zum Stichtag 30. Juni 2013 seien rund 238.000 Personen von der Versicherungspflicht befreit oder versicherungsfrei gewesen. Damit gebe es in diesem System erstmals weniger Beitrags- als Nichtbeitragszahler. An diesen Zahlen zeige sich, dass landwirtschaftliche Tätigkeiten nach wie vor häufig nur im Nebenerwerb ausgeübt werden, schreibt die Regierung.
 
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