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Steuer und Finanzen

Ambulante Pflege mit hohem Stellenwert in der Landwirtschaft

von , am
19.05.2010

Kassel - In der landwirtschaftlichen Pflegeversicherung kommt der ambulanten Pflege ein höherer Stellenwert zu als bei den übrigen gesetzlichen Pflegekassen.

© Thompson/Fotolia

Wie der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV-SpV) mitteilte, erhielten Ende 2009 mehr als 35.600 Pflegebedürftige von den landwirtschaftlichen Pflegekassen Leistungen der ambulanten Pflege. Darüber hinaus haben laut Verbandsangaben 8.125 Personen die Pflege in vollstationären Einrichtungen in Anspruch genommen. Mehr als die Hälfte aller ambulanten Fälle befindet sich in der Pflegestufe I; der Rest verteilt sich zu etwa 33 Prozent auf die Pflegestufe II und zu 11 Prozent auf die Pflegestufe III.

Im Bereich der stationären Pflege entfallen etwa 33 Prozent der Betreuten auf die Pflegestufe I. Die übrigen Pflegebedürftigen verteilen sich zu rund 43 Prozent auf die Pflegestufe II und zu 24 Prozent auf die Pflegestufe III. Spezielle Angebote für Demenzkranke und ihre pflegenden Angehörigen unterstützen dem Verband zufolge die ambulante und stationäre Pflege. Die Leistungsausgaben der landwirtschaftlichen Pflegekassen summieren sich pro Jahr auf etwa 400 Millionen Euro. (AgE)

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