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Antragsfrist endet

Antrag für Zusatzvorsorge bis 30. 9. stellen

Rentnerin mit Stift und Zettel
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Anke Fritz, agrarheute
am
10.08.2018

Arbeitnehmer, die rentenversicherungspflichtig in der Land- und Forstwirtschaft tätig waren, können eine Ausgleichsleistung beantragen.

Ein Anspruch auf Ausgleichszahlung besteht, wenn der Antragsteller auch eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht und am 1. Juli 2010 das 50. Lebensjahr vollendet hat. Außerdem ist für die letzten 25 Jahre vor Rentenbeginn eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigungszeit von 180 Kalendermonaten (15 Jahren) in der Land- und Forstwirtschaft nachzuweisen.

Die maximale Leistungshöhe beträgt zurzeit monatlich 80,00 Euro für verheiratete und 48,00 Euro für ledige Berechtigte.  Anträge sind bis zum 30. September 2018 zu stellen. Dies ist aber nur dann maßgebend, wenn der Antragsteller bereits eine gesetzliche Rente vor dem 1. Juli 2018 bezogen hat. Wird der Antrag später gestellt, gehen nur die Leistungsansprüche vor dem 1. Juli 2018 verloren.

 

Andere Regeln für Antragsteller aus dem Osten des Landes

Antragsteller aus den neuen Bundesländern müssen außerdem nach dem 31. Dezember 1994 noch mindestens sechs Monate in einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb rentenversicherungspflichtig gearbeitet haben. Auch ehemalige Arbeitnehmer, die keinen Anspruch mehr auf die tarifvertragliche Beihilfe des Zusatzversorgungswerkes haben, können einen Antrag auf Ausgleichsleistung stellen.
 

Rückfragen können an die Zusatzversorgungskasse für Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft gerichtet werden. Kontaktdaten: Druseltalstraße 51, 34131 Kassel, Telefon: 0561 93279-0, Fax: 0561 93279-70, Mail: info@zla.de,
Internet: www.zla.de

Mit Material von SVLFG
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