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Produktion und Förderung

Baden-Württemberg legt Förderschwerpunkt auf Grünlandstandorte

von , am
01.09.2014

Die Landesregierung Baden-Württembergs hat die Förderprogramme zur Grünlandbewirtschaftung gezielt gestärkt. In der kommenden Förderperiode stehen 20 Millionen Euro mehr zur Verfügung.

Es soll mehr zukünftig mehr Geld für Grünlandbewirtschaftung und Höhenlandwirtschaft geben. © landpixel
Statt 149 Millionen Euro wie zu Beginn der letzten Förderperiode stehen in der aktuellen Förderperiode nunmehr 169 Millionen Euro pro Jahr für die Bewirtschaftung von Grünlandstandorte zur Verfügung. "Das Baukastenprinzip mit rund 40 zum Teil kombinierbaren Fördermaßnahmen ermöglicht es den Betrieben, sich für die individuelle Situation das passende Maßnahmenbündel zusammenzustellen.
 
Die neu geschaffene Sommerweideprämie bringt Tiere vom Stall auf die Weide und führt zu mehr Tierwohl", so Agrarminister Alexander Bonde. Zudem sei das Heumilchprogramm eine Alternative zur dominierenden Silagebereitung - vor allem für Betriebe, die auf Hartkäse spezialisiert sind.

Schwerpunkt auf Höhenlandwirtschaft

Die Grünlandsteillagenförderung sei ein Ausgleich dafür, dass Bewirtschaftung von steilem Grünland oft aufwändig, mühsam und teilweise nur in Handarbeit möglich sei. Die Landschaftspflegerichtlinie (LPR) sei eine weitere wichtige Säule zur Offenhaltung der Landschaft. "Mit der Ausgleichszulage Landwirtschaft (AZL) unterstützt die Landesregierung zusätzlich die aufwändige Bewirtschaftung von Flächen in Mittelgebirgslagen und benachteiligten Gebieten mit 30 Millionen Euro pro Jahr. Gerade typische Grünlandstandorte, die sonst oft kaum rentabel zu bewirtschaften wären, profitieren von diesem Zuschuss", sagte der Minister.

Samasz GigaCut Mähwerke im Maschinentest

 
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