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Produktion und Förderung

Bayern: Agrarumweltprogramme jetzt beantragen

von , am
10.01.2012

München - Die bayerischen Landwirte haben ab sofort die Möglichkeit, Anträge für das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) zu stellen.

Bei Maßnahmen des VNP müssen die Landwirte vorab Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde am zuständigen Landratsamt aufnehmen. © Fotolia.com
Darauf hat das Landwirtschaftsministerium vor dem Jahreswechsel in München hingewiesen. Damit können alle Verpflichtungen, die Ende 2011 ausgelaufen sind, um zwei weitere Jahre verlängert werden. Bei Maßnahmen des VNP müssen die Landwirte allerdings vorab Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde am zuständigen Landratsamt aufnehmen und eine Zustimmung einholen. Nach Angaben des Ministeriums ist darüber hinaus auch eine Neuantragstellung für den Zeitraum 2012 bis 2016 möglich. Im Rahmen des KULAP können insgesamt fünf Maßnahmen beantragt werden, und zwar der ökologische Landbau sowie Instrumente, die für den Wasserschutz und die Erosionsvermeidung wichtig sind.
 
Die Formulare für die Verlängerungs- und Neuanträge gibt es an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Antragsfrist endet am 24. Februar 2012. Die Bewilligung der Maßnahmen steht - wie bereits in der Vergangenheit - unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstellung durch die EU, den Bund und den Freistaat. Hintergrund der Verlängerung auslaufender Maßnahmen und der eingeschränkten Neuantragstellung ist laut Ministerium das Ende der aktuellen EU-Förderperiode mit Ablauf des Jahres 2013. Auf Empfehlung der EU-Kommission biete man derzeit möglichst wenige Verpflichtungen über das Jahr 2013 hinaus an, da die Ausgestaltung und Finanzierung der neuen EU-Förderperiode ab 2014 derzeit noch nicht absehbar sei. Die Bewilligung für die Jahre nach 2014 stehe deshalb unter dem Vorbehalt einer Anschlussgenehmigung durch die EU.
 
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