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Produktion und Förderung

Bayern: Jetzt KULAP-Anträge stellen

von , am
17.01.2011

München - Ab heute können die bayerischen Landwirte ihre Anträge für das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) im Zeitraum 2011 bis 2015 stellen.

Landwirten haben nunmehr die Möglichkeit einer nachträglichen und sanktionsfreien Antragsberichtigung bei den Zwischenfrüchten und Grasuntersaaten auf Ökologischen Vorrangflächen. © Mühlhausen/landpixel

Darauf hat das Landwirtschaftsministerium in München hingewiesen. Die Formulare dazu gibt es an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Die Antragsfrist endet am 28. Februar. Der fünfjährige Verpflichtungszeitraum beginnt mit dem 1. Januar 2011.

Landwirte, die am VNP interessiert sind, können sich durch die Unteren Naturschutzbehörden an den Landratsämtern fachlich beraten lassen. Dort werden anhand von Bewertungsblättern die naturschutzfachlichen Bewirtschaftungsauflagen festgelegt. Diese Bewertungsblätter sind bei der Antragstellung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vorzulegen.

Korrekturen beim KULAP 

Im KULAP können insgesamt elf Maßnahmen beantragt werden, die aus agrar- und umweltpolitischen Gründen, für den Grünlanderhalt, den Wasserschutz und die Erosionsvermeidung wichtig sind. Für einige Maßnahmen gelten niedrigere Prämiensätze als bisher, weil die EU-Kommission eine Anpassung verlangt. Detailinformationen dazu gibt es bei den örtlich zuständigen Ämtern bzw. im Internet unter www.landwirtschaft.bayern.de.

Bewilligung neuer Maßnahmen  

Die Bewilligung neuer Maßnahmen steht – wie bereits in der Vergangenheit – unter dem Vorbehalt der Mittelbereitstellung durch EU, Bund und Freistaat. Deshalb kann nicht garantiert werden, dass die Prämien während des gesamten fünfjährigen Verpflichtungszeitraums unverändert bleiben. Das Ministerium weist zudem darauf hin, dass der Verpflichtungszeitraum zwei Jahre in die neue EU-Förderperiode nach 2013 reicht, deren Ausgestaltung derzeit noch nicht absehbar ist. Die Bewilligung der letzten beiden Verpflichtungsjahre 2014 und 2015 steht deshalb unter dem Vorbehalt einer Anschlussgenehmigung durch die EU. (pd)

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