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Steuer und Finanzen

Berufsgenossenschaft: Beiträge stoßen auf Akzeptanz

von , am
23.05.2013

Kassel - Die diesjährigen Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaft sind bei den Landwirten auf Zustimmung gestoßen. Zu Widersprüchen kam es nur in weniger als einem Prozent der Fälle.

Infolge tendenziell günstiger Marktentwicklungen im Zeitraum der Wirtschaftsjahre 2010/11 bis 2013/14 gab es - anders als in den Jahren davor - nur positive Einkommensänderungen. © Mühlhausen/landpixel
Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat insgesamt rund 1,5 Millionen Beitragsrechnungen zur Berufsgenossenschaft für das Geschäftsjahr 2012 versandt. Dabei wurden die Beiträge zum letzten mal nach den bisherigen regionalen Beitragsmaßstäben berechnet. In einigen Regionen mussten geänderte Ansätze für die Beitragsberechnung zu berücksichtigt werden. Reduzierte Bundesmittel wurden bundesweit umgesetzt.

Kaum Widersprüche

Zu Widersprüchen kam es in fast allen Regionen jedoch nur in deutlich weniger als einem Prozent der Fälle. "Ich bin erfreut über die breite Akzeptanz, die die Beitragsbescheide gefunden haben. Entgegen dem gelegentlich vermittelten Eindruck wissen die Landwirte, was sie an ihrem Sozialversicherungssystem haben", so der Vorstandsvorsitzende der SVLFG, Leo Blum. Mit einer Quote von 13,6 Prozent (22.500 Widersprüche) bildeten die Widersprüche im Bereich der ehemaligen LBG Mittel- und Ostdeutschland die Ausnahme. Hintergrund hierfür waren die Umstellung auf den Arbeitsbedarfsbeitragsmaßstab zur Umlage 2010, der Einsatz von Betriebsmitteln in der Vergangenheit und eine auslaufende Härtefallregelung. Erfreulich ist die Zahlungsmoral der Mitglieder. Rund 96 Prozent der fälligen Beiträge wurden bisher bezahlt.

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