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Produktion und Förderung

BMEL: Mehr Antibiotikaforschung in der Tierhaltung

© Mühlhausen/landpixel
von , am
05.02.2014

Den Einsatz von Antibiotika minimieren und Resistenzen vermeiden - das ist erklärtes Ziel des Bundesagrarministeriums. Ein Förderprogramm soll nun Forschungsanreize auf dem Gebiet schaffen.

Im Vergleich zum Vorjahr waren die Schweinepreise vergangene Woche 2 Cent höher. © contrastwerkstatt/Fotolia
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt über sein Programm zur Innovationsförderung, Forschungsvorhaben zu fördern, die einen Beitrag dazu leisten, die Verbreitung von Antibiotika-resistenten Bakterien zu verhindern oder zumindest einzudämmen und den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung zu minimieren. Dabei werde ein besonderer Fokus auf stufen-übergreifende Maßnahmen und Konzepte in der Lebensmittelkette, von der Primärproduktion bis zur Lebensmittelgewinnung und -verarbeitung  in Verbindung mit den Schnittstellen in der Lebensmittelkette gelegt.
 

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Vorhaben der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung von Produkten, Technologien, Verfahren oder Arbeitstechniken, die die Entstehung, den Transfer oder die Übertragung von antibiotikaresistenten Bakterien oder deren Eigenschaften von der Tierhaltung über die gesamte Lebensmittelkette bis zum fertigen Lebensmittel reduzieren oder gänzlich vermeiden. Besonders förderungswürdig sind Verbundvorhaben, in denen an den verschiedenen Stellen ansetzende Maßnahmen vernetzt und hinsichtlich möglicher Synergieeffekte im Hinblick auf den gesundheitlichen Verbraucherschutz bewertet werden.
 

Teilnahme an Förderprogramm

Mit dem Programm zur Innovationsförderung des BMEL sollen Forschung und Entwicklung, Wissenstransfer und bessere Rahmenbedingungen für Innovationen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie im Verbraucherschutz unterstützt werden. Es beinhaltet die Förderung von technischen und nicht-technischen Innovationen sowie von Vorhaben zur Steigerung der Innovationsfähigkeit einschließlich des Wissenstransfers. Jährlich stehen hierfür mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung.
 
Das Programm zur Innovationsförderung als auch spezifische Richtlinien sind unter www.ble.de/innovationsfoerderung, Programm des BMEL, zu finden. Fragen beantwortet der Projektträger BLE, Bereich Innovationsförderung (Dr. Holger Stöppler-Zimmer, Telefon 0228/ 99 68 45 -3281; E-Mail: innovation@ble.de).

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