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Produktion und Förderung

Brandenburg: Ende der BVVG-Verkäufe rückt in Sichtweite

von , am
03.02.2014

Potsdam- Bei der Vermarktung ehemals volkseigener Flächen durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungsgesellschaft (BVVG) kommt in Brandenburg das Ende in Sicht.

In Nordrhein-Westfalen sind die Preise für Agrarland um 18 Prozent gestiegen. © Mühlhausen/landpixel
Wie der brandenburgische Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger vor dem Potsdamer Landtag mitteilte, hatte die BVVG mit Stand vom 31. Dezember 2013 noch 69.811 Hektar landwirtschaftliche und 8.863 Hektar forstwirtschaftliche Flächen im Bestand.
 
Nach Angaben Vogelsängers will die Institution von der verbliebenen landwirtschaftlichen Fläche zwischen 2014 und 2018 rund 7.700 Hektar nach dem 2. Flächenerwerbsänderungsgesetz (FlErwÄndG) an berechtigte Alteigentümer, 24.200 Hektar zum Verkehrswert und 2.300 Hektar zur Umwidmung verkaufen.

Vermarktung von Agrarflächen bis 2025

Von den restlichen Forstflächen sollen 7.100 Hektar begünstigt an Alteigentümer und 540 Hektar zum Verkehrswert veräußert werden. Der vergünstige Verkauf an Alteigentümer solle laut BVVG bis Ende 2015 im Wesentlichen abgeschlossen sein. Im Ergebnis weiterer Flächenabgänge geht die BVVG dem Minister zufolge für Ende 2018 von einem verbleibenden Bestand von 34.500 Hektar landwirtschaftlicher Flächen aus, die bis 2025 verkauft werden sollten. Forstwirtschaftliche Flächen sollten bereits 2018 vollständig beziehungsweise bis auf geringe Restbestände vermarktet sein.
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