Im Unterschied zum brandenburgischen Umweltschutzministerium (MUGV) und dem Landesamt für Umwelt (LUGV) sehen die Landwirte den überwiegenden Teil der Probleme nicht den Niederschlägen geschuldet, sondern in einer vernachlässigten Bewirtschaftung der Landesgewässer/Vorfluter.
Gut sei, dass sich jetzt drei Ministerien und ein "Oderbruchverantwortlicher" mit der Lösung des Problems beschäftigten, jedoch ist Henrik Wendorff ob des möglichen Ergebnisses eher skeptisch. "Wir brauchen endlich ein öffentliches und echtes Bekenntnis zum Wirtschaftsraum Oderbruch. Wir sind flächendeckend ein Agrarland mit Arbeitsplätzen im ländlichen Raum und kein Land der Leuchtturmregionen", betont Gerhard Steffen, Geschäftsführer der Landwirtschaftlichen Vermögensverwaltungsgesellschaft.
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