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Steuer und Finanzen

Bundestag: Steuerliche Erleichterungen für Landwirte

von , am
28.09.2015

Der Bundestag beschließt das Steueränderungsgesetz. Kleine und mittlere Betriebe müssen das Investitionsgut nun nicht mehr exakt benennen, um Investitionskosten teilweise steuermindernd geltend zu machen.

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Mehr Flexibilität beim Investitionsabzug wird durch das vom Bundestag beschlossene Bundesänderungsgesetz erreicht. © fotolia
Für Land- und Forstwirte verbessern sich ab dem kommenden Jahr die steuerlichen Regelungen zum Investitionsabzug. Nach dem Steueränderungsgesetz 2015, das der Bundestag am vergangenen Donnerstag beschlossen hat, werden die Funktionsbenennungserfordernis und die Glaubhaftmachung der Investitionsabsicht für kleine und mittlere Betriebe gestrichen. Darunter fällt auch ein Großteil der Betriebe im grünen Sektor.

Investitionskosten steuermindernd geltend machen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die vom Bundestag beschlossen Erleichterungen beim Investitionsabzugsbetrag. Sie ermöglichen es Land- und Forstwirten vom nächsten Jahr an einen Teil der für künftige Anschaffungen vorgesehenen Investitionskosten steuermindernd geltend zu machen.
 
Bisher verlangen die Finanzämter bei der Geltendmachung mindestens die Angabe der Funktion des zur Anschaffung vorgesehenen Wirtschaftsgutes und die Glaubhaftmachung der Investitionsabsicht.

Obergrenze wirkt beschränkend

Derzeit kann die Regelung von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft in Anspruch genommen werden, deren Wirtschafts- oder Ersatzwirtschaftswert 100.000 Euronicht übersteigt. Darüber hinaus gelten ein Betriebsvermögen von 235.000 Euro und ein Jahresgewinn von 100.000 Euro als Grenze. Um einer größeren Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen in Zukunft die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags zu ermöglichen, wären höhereGrenzbeträge erforderlich.

So bekommen Großmaschinen eine Fahrerlaubnis

Mehr Leistung, breitere Geräte - der Trend zu großen Maschinen und Geräten ist ungebrochen. Das was die Technikfans begeistert, kann mit Maßen oder Gewicht auf der Straße zum Problem werden. (Foto: Hermann Krauss) © Hermann Kraus
Vorbaumaß überschritten: Von Lenkradmitte bis zum Vorderkante des Anbaugerätes sollten 3,50 Meter eingehalten werden. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Mit Kamerasystemen können Sichtfeldeinschränkungen ausgeglichen werden. Auf diesem Bild sieht man eine Kamera, die in einen Fronttank für Dünger und Saatgut integriert wurde. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Ein Spiegel an einem Frontanbaugerät: Nach der Spiegeleinstellung in die richtige Position soll sich der Fahrer bezüglich der Sichtverhältnisse sicher fühlen. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Bei Überschreitung der Einzelfahrzeuglänge von 12 m ist eine Ausnahmegenehmigung und eine Erlaubnis für die Straßenfahrt erforderlich. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Die Fahrzeugbreite darf bei der Ausstattung mit Breitreifen drei m betragen. Der Fahrzeugaufbau darf nur 2,55 m breit sein. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Die Transportbreite von angehängten oder angebauten Arbeitsgeräten darf ohne Genehmigung drei m nicht übersteigen. Ab 2,75 m sind Warntafeln erforderlich. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
Zuglänge überschritten: Eine Zugmaschine mit Anhängern darf maximal 18,75 m lang sein. Es wird von der äußersten Vorderkante - einschließlich Frontgewicht - bis zur Hinterkante des Anhängers gemessen. (Foto: Martin Vaupe) © Martin Vaupel
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