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Produktion und Förderung

BW: Antragsverfahren für Fluthilfen eröffnet

von , am
24.09.2013

Stuttgart - Mit einem Antrag können Landwirte, die vom Juni-Hochwasser betroffen waren, bis Ende Oktober Hilfsgelder beantragen. Der Förderantrag kommt per Post.

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern waren am stärksten vom Juni-Hochwasser betroffen. © Mühlhausen/landpixel
In Baden-Württemberg hat das Antragsverfahren für die Hochwasser-Soforthilfen zu Gunsten flutgeschädigter Unternehmen der Landwirtschaft sowie des Gartenbaus begonnen. Wie das Stuttgarter Landwirtschaftsministerium mitteilte, erhalten die vom Hochwasser im Juni betroffenen Betriebe einen Förderantrag zugesandt. Die Anträge müssen bis zum 31. Oktober beim zuständigen Landratsamt eingehen. Fehlende Unterlagen können noch bis zum 30. November nachgereicht werden.
 
Laut Agrarressort wird die Hilfe allen Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben gewährt, die eine Schadensmeldung abgegeben und als Folge des Hochwasserereignisses Schäden von mindestens 1.000 Euro erlitten haben.

Hintergrundinformationen:

Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der hochwasserbedingten Aufwuchs- und Ernteschäden sowie bis zu 80 Prozent für sonstige betriebliche Hochwasserschäden. Der Zuwendungshöchstbetrag liegt bei 50.000 Euro je Antragsteller. Als Schäden gelten insbesondere Aufwuchs- und Ernteverluste, nicht versicherbare Schäden an Gebäuden, Einrichtungen, Anlagen und landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten, am Vieh sowie die Kosten für Aufräumarbeiten und für die Schadensermittlung.

Vegetationsreport: Bericht aus dem Hochwassergebiet (4. Juli)

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