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Produktion und Förderung

BW stellt 14 Millionen Euro für die Landschaftspflege bereit

von , am
22.07.2015

Bis 2020 sollen in Baden-Württemberg insgesamt 14 Mio. Euro für die Landschaftspflege bereitgestellt werden. Kleine Betriebe erhalten Förderungen unter anderem für Ställe, Heulager und Spezialmaschinen.

In Baden Württemberg können Lndwirte ab sofort Anträge bei den Landwirtschaftsabteilungen stellen. © bem
Laut Landwirtschaftsminister Alexander Bonde sollen in Baden-Württemberg bis 2020 insgesamt 14 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Landesmitteln für die Landschaftspflege bereitgestellt werden. Gefördert werden sollen Bonde zufolge
  • Investitionen in die Tierhaltung sowie
  • der Erwerb technischer Anlagen und Hangspezialmaschinen.

Das Standardoutput darf bis 80.000 Euro betragen

Wie das Ministerium mitteilt, können Agrarbetriebe Anträge auf eine Förderung stellen, wenn  ihr Standardoutput maximal 80.000 Euro im Jahr beträgt. Außerdem sollten sie Leistungen zum Erhalt der Kulturlandschaft in Baden-Württemberg erbringen.

Maximale Kosten bis zu 200.000 Euro

Die zuwendungsfähigen Kosten sollen mindestens 20.000 Euro betragen und können maximal bei 200.000 Euro liegen.
 
Laut Agrarministerium  in Baden-Württemberg liegen die Förderungen bei:
  • 20 Prozent für Basisförderung
  • Für besonders tiergerechte Haltung von Rindern ist eine Aufstockung auf 30 Prozent möglich.
  • Eine Premiumförderung von 40 Prozent gibt es bei Investitionen in die Tierhaltung beispielsweise von Schafen oder Ziegen.

Kleine Betriebe werden unterstützt

Die Fördermaßnahme für kleine Betriebe ist dem Minister zufolge in die  Landschaftspflegerichtlinie (LPR) integriert und wird landesweit angeboten. Insbesondere für Betriebe in Mittelgebirgsregionen wie im Schwarzwald oder in der Schwäbischen Alb, die unter erschwerten Bedingungen wirtschaften, sei diese Förderung wichtig. So könnten Wiesentäler und Weiden offen gehalten werden. 
 
"Die Förderung kleiner Ställe, Heulager und hangtauglicher Spezialmaschinen ist ein wichtiger Beitrag zur Unterstützung unserer kleinen landwirtschaftlichen Betriebe," sagt Minister Bonde. Landwirte in Baden Württemberg können die Anträge ab sofort bei den Landwirtschaftsabteilungen der Regierungspräsidien stellen.
 

Landwirtschaft im Outback - Auf einer Farm in Australien

Das Aufsammeln der Schafe mit dem Motorrad dauert. Bei 7000 Hektar muss man oftmals eine Weile fahren, um sie zu finden und dann wieder zurück zur Farm zu bringen. © Simon Knauber
Simon steht hier vor einem Traktor, der an einer alten Mähdrescher-Sämaschine (seeding combine) angekuppelt ist. Diese Methode ist bei kleinen Betrieben immer noch gängig, berichtet er. Größere Farmen haben inzwischen Airseeder. Auch auf Simons Farm mit 7000 Hektar lief der große Airseeder acht Wochen lang 24 Stunden am Tag, um alles zu bepflanzen. © Simon Knauber
Hier werden gerade Pellets verladen. Sie dienen als Kraftfutter für die Schafe und bestehen aus einer Mischung aus Lupinensamen, Hafer sowie Gerste. © Simon Knauber
Befüllung der Pelletsilos. © Simon Knauber
Heu für die Schafe - unterwegs mit einer der zahlreichen Landmaschinen des Betriebs. © Simon Knauber
Reparaturen und Transporte - bis zur nächsten Stadt ist es immerhin über eine Stunde. © Simon Knauber
Alle Felder werden in dieser Region abgebrannt. Hier werden gerade alte Bäume aufgeräumt, die vor einem halben Jahr verbrannt wurden. © Simon Knauber
Ein neuer Wassertank wird abgeladen. © Simon Knauber
Hier sieht man, wie eine Feldreihe abgebrannt wird. Da dort stets große Trockenheit herrscht, sind immer 2 beladene Trucks mit Wasser dabei. So kann ein Feuer schnell gelöscht werden, bevor es außer Kontrolle gerät. © Simon Knauber
Simon ist es leider einmal passiert, dass er den Brand nicht mehr kontrollieren konnte. Alle Farmer im Umkreis wurden gerufen, um das Feuer zu bekämpfen. Es dauerte sieben Stunden, bis man es wieder unter Kontrolle hatte. Insgesamt aber brannte es noch gute vier Tage, bis kein Rauch mehr zu sehen war. © Simon Knauber
Hier sieht man diesen großen Brand. Vor Ort sind auch zwei Trucks und ein Feuerlöscher. © Simon Knauber
So sieht es normallerweise aus, wenn alles unter Kontrolle ist. Die Sonnenuntergänge waren aufgrund des Rauches immer dunkelrot. Unglaublich schön, so Simon. © Simon Knauber
Beim Abbrennen der Felder ist Vorsicht angesagt! © Simon Knauber
Es gibt auch romantische Momente. Simon ist öfters sehr früh aufgestanden, um die wunderschönen Sonnenaufgänge zu bewundern. Die Natur ist wunderschön, mit vielen großen farbenprächtigen Vögeln, Füchsen und Kängurus. Auch der Himmel ist spektakulär und bietet intensive Lichtstimmungen sowie einen atemberaubenden Nachthimmel. © Simon Knauber
Für Simon war es eine tolle Erfahrung, berichtet er. Da ihm viel Verantwortung übertragen wurde, hat er einiges gelernt. Und das wird ihm sein Leben lang von Nutzen sein. © Simon Knauber
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