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Steuer und Finanzen

DBV: Vermögenssteuer ein 'Griff in die Substanz'

von , am
19.06.2013

Einige Parteien fordern zum Wahlkampf eine Vermögenssteuer oder Vermögensabgabe. Der Bauernverband kritisiert die geplante Abgabe scharf.

Aktuell liegt der Topzins für Förderkredite an Junglandwirte bei ffektiv 2,17 Prozent. © In-Picture/aboutpixel.de
Die Vermögensteuer hat sich zu einem zentralen Wahlkampfthema entwickelt. Einige politische Parteien wollen die Vermögensteuer wieder erheben oder eine gleich wirkende Vermögensabgabe einführen.
 
Im Gespräch sind Steuersätze von einem oder 1,5 Prozent vom Verkehrswert pro Jahr. "Das erscheint auf den ersten Blick wenig, ist aber oft höher als der tatsächliche Ertrag von Haus und Hof und damit ein Griff in die Substanz", kritisiert der Deutsche Bauernverband (DBV).

Mitmachplattform gegen die Vermögenssteuer

Der DBV lehnt neue Substanzsteuern ab und ruft über seine neue Mitmachplattform www.meine-bauernfamilie.de zum Engagement gegen die Vermögensteuer auf. Unter dem Titel "Finger weg von Haus und Hof - Keine Vermögensteuer!" können Landwirte, so der DBV, "Befürwortern einer neuen Vermögensteuer die drohenden Risiken für die Land- und Forstwirtschaft, aber auch für Familien, Mittelstand und Grundeigentümer aufzeigen." Mit der Mitmachaktion können aber auch diejenigen Vertreter politischer Parteien unterstützt werden, die sich gegen eine neue Vermögensteuer aussprechen.

Das ist 'meine-bauernfamilie.de'

www.meine-bauernfamilie.de ist die neue Mitmachplattform des DBV, die am 17. Juni an den Start gegangen ist. Ziel sei es, Bürgern ein Forum zu bieten, denen die Zukunft der Land- und Forschwirtschaft mit vitalen ländlichen Räumen "am Herzen" liegt.

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