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Steuer und Finanzen

Deutsche Landwirtschaft: Produktionswert klar gestiegen

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von , am
16.11.2013

Berlin - Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft ist in 2012 um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Betriebseinkommen wuchsen dank höherer Einnahmen auf 14,5 Milliarden Euro.

Lohnt sich der Anbau von Winterweizen? Mit dem Berechnungs-Tool der LfL lässt sich dies schnell herausfinden. © agrar-press
Steigende Kosten, aber auch höhere Einnahmen: Die landwirtschaftliche Nettowertschöpfung (= Betriebseinkommen) lag im Jahr 2012 bei rund 14,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Jahr 2011 ist das eine Steigerung von knapp zehn Prozent. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht aus der Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung vorläufige Zahlen zur sektoralen Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft.

Höherer Produktionswert dank steigender Erzeugerpreise

Der Produktionswert der deutschen Landwirtschaft lag im Jahr 2012 bei rund 54 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von nahezu drei Milliarden Euro (plus sechs Prozent).
 
In den meisten Erzeugerbereichen nahmen die Produktionswerte aufgrund von höheren Erzeugerpreisen deutlich zu. Im Vergleich zu relativ geringen Vorjahresernten konnten vor allem Erzeugungswerte von Getreide (plus 17 Prozent) und Ölsaaten (plus 33 Prozent) zulegen.
Bei den tierischen Erzeugnissen stiegen die Produktionswerte im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr vor allem preisbedingt. Ausnahme ist die Milcherzeugung, dort fielen die Preise unter das Vorjahresniveau.

Mehrkosten vor allem bei Futtermitteln, Dünger und Energie

Die Summe der Vorleistungen belief sich 2012 auf geschätzt 37,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg von vier Prozent. Preissteigerungen gab es sowohl bei den Futtermitteln, als auch beim Dünger und der Energie. Die höheren Einnahmen konnten diese gestiegenen Kosten jedoch mehr als ausgleichen.
Informationen zur sektoralen Einkommensentwicklung der Landwirtschaft in der EU sowie zeitnah weitere Details zur Entwicklung in Deutschland gibt es im Bereich "Sektorale Gesamtrechnung" auf www.bmelv-statistik.de.

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