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EU-Agrarhaushalt

Direktzahlungen werden 2017 um 1,4 Prozent gekürzt

aiz/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
31.03.2016

Die EU-Direktzahlungen sollen im Haushaltsjahr 2017 um zirka 1,4 Prozent gekürzt werden. Wer davon betroffen ist, lesen Sie hier.

Feldarbeit

Nach Angaben des Presse- und Informationsdienstes Agrarisches Informationszentrum (aiz) will die EU-Kommission im Haushaltjahr 2017 die Krisenreserve für die Landwirtschaft möglichst nicht verwenden. Dennoch machte sie einen Vorschlag, um theoretisch auf die Krisenreserve zurückgreifen zu können. So sollen die Direktzahlungen der Landwirte im Haushaltsjahr 2017 um rund 1,37 Prozent gekürzt werden.

Direktzahlungen: Hier wird gekürzt

Die Kürzung betrifft alle Direktzahlungen von mehr als 2.000 Euro je Betrieb. Auch die Landwirte in Rumänien und Bulgarien werden erstmals zur Finanzierung der Krisenreserve im EU-Agrarhaushalt herangezogen. Lediglich Kroatien soll noch außen vor bleiben.

Vorschlag muss bis Ende März vorgelegt werden

Die EU-Kommission muss bis Ende März ihren Vorschlag vorlegen, damit die Krisenreserve über 450 Millionen Euro im Budget 2017 überhaupt eingestellt werden kann, meldet aiz weiter. Für die Landwirte hat dies keine Auswirkung, da die Kürzung mit der Rückzahlung der ungenutzten Krisenreserve aus dem Jahr 2016 verrechnet wird. EU-Mitgliedstaaten und das Europaparlament haben jetzt bis Ende Juni Zeit um die Kürzungsrate zu verändern oder zu übernehmen.

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