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Freistaat Sachsen

Direktzahlungen: 250 Millionen Euro für 7.225 Betriebe

pd/af
am
14.12.2015

Im Freistaat Sachsen haben insgesamt 7.225 Betriebe Direktzahlungen beantragt. Allerdings erfüllen laut Ministerium 147 Betriebe nicht die Vorraussetzungen und bekommen deshalb keine Beihilfe. Für 31 Betriebe stehen die Prüfungen noch aus.

Sachsens Landwirte erhalten bis Ende Dezember ihre Direktzahlungen für das Jahr 2015. Wie das Dresdener Landwirtschaftsministerium am 9. Dezember mitteilte, werden an 7.225 Betriebe rund 250 Millionen Euro ausgezahlt.

Für 31 landwirtschaftliche Unternehmen hätten die erforderlichen Prüfungen durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) noch nicht abgeschlossen werden können; 147 Betriebe erfüllten die Beihilfevoraussetzungen nicht und könnten deshalb keine Direktzahlungen bekommen. Die betreffenden Betriebe würden Ende Dezember die Bescheide und die ihnen zustehenden Direktzahlungen erhalten.

Zwischenfinanzierung ist möglich

Die 31 Unternehmen, deren Anträge noch bis März 2016 geprüft werden müssten, würden ebenfalls informiert. Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt betonte, dass diesen Betrieben, soweit sich für sie Liquiditätsprobleme ergeben sollten, eine Zwischenfinanzierung über das Förderprogramm "Betriebsmitteldarlehen" der Sächsischen Aufbaubank zur Verfügung stehe. Die konkreten Darlehenskonditionen richteten sich nach dem jeweiligen Einzelfall.

Basisprämie in Sachsen 188 Euro pro Hektar

Dem Agrarressort zufolge beträgt die Basisprämie in Sachsen 188 Euro pro Hektar, die Greeningprämie liegt bundesweit bei 87,34 Euro/ha. Darüber hinaus erhielten die sächsischen Landwirte in den kommenden Tagen die Ausgleichszulage. Diese Förderung gehe an Betriebe, die in benachteiligten Gebieten wirtschafteten und deshalb einen Antrag auf Gewährung von Ausgleichszulagen gestellt hätten, erläuterte das Ministerium. Die Ausgleichszulage 2015 werde für 221.408 ha gezahlt.

 

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