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Dürrehilfen

Dürre: Ab sofort Liquiditätshilfen für betroffene Landwirte

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Josef Koch, agrarheute
am
26.06.2018

Hilfe für dürregeschädigte Landwirte: Die Landwirtschaftliche Rentenbank gewährt ab sofort Sonderkredite, damit betroffene Betriebe ihre Zahlungsfähigkeit sicherstellen können.

Ausgetrocknetes Getreidefeld

Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort Darlehen zur Liquiditätssicherung für landwirtschaftliche Betriebe an, die Schäden durch Trockenheit oder Unwetter zu verzeichnen haben.

Vor allem der Nordosten Deutschlands war in den letzten Monaten von Dürre betroffen. Dazu kamen bundesweit zahlreiche und teils ergiebige Gewitterniederschläge, die in einzelnen Regionen vor allem zu Verschlämmung, Erosion und Hagelschäden führten.

Unternehmen der Landwirtschaft, des Wein- und Gartenbaus können Darlehen aus dem Programm „Liquiditätssicherung“ in Anspruch nehmen. Sie müssen dabei ihrer Hausbank im betroffenen Betriebszweig einen Ergebnisrückgang von mindestens 30 Prozent nachweisen können.

Unterschiedliche Laufzeiten

Die Förderdarlehen bietet die Rentenbank zu besonders günstigen Konditionen an. Bei Liquiditätssicherungsdarlehen mit einer Zinsbindung von weniger als 10 Jahren beträgt der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit 1,00 Prozent. Bei den Darlehen mit vier Jahren Laufzeit wird zusätzlich ein einmaliger Förderzuschuss von aktuell 1,00 Prozent der Darlehenssumme ausgezahlt.

Die Ratendarlehen haben eine Laufzeit von vier, sechs oder zehn Jahren. Beim zehnjährigen Darlehen ist eine Zinsbindung von fünf oder zehn Jahren wählbar. Die Darlehen sind mit einem tilgungsfreien Jahr ausgestattet.

Um ein Förderdarlehen der Rentenbank zu erhalten, sind die Kreditanträge an die jeweilige Hausbank zu richten. Weitere Informationen zum Liquiditätssicherungsprogramm können Sie in der Programminformation 3/2018 finden. Diese können Sie hier herunterladen.

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