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Trockenheit

Dürre: Frankreich will 1 Mrd Euro Direktzahlungen vorziehen

Bodenfeuchte
am Dienstag, 23.07.2019 - 13:52 (Jetzt kommentieren)

Frankreich will dürregeschädigten Landwirte mit einer früheren Vorauszahlung der EU-Prämien helfen.

Das kündigte Landwirtschaftsminister Didier Guillaume beim Besuch dürregeschädigter Betriebe im Departmenet Loir-et-Cher an.

Guillaume sagte, er werde bei der Europäischen Kommission beantragen, zum 16. Oktober bis zu 70 Prozent der Direktzahlungen zu überweisen statt 50 Prozent. Damit soll den Landwirten zusätzliche Liquidität verschafft werden, um Futtermittel zuzukaufen.

Guillaume will verhindern, dass die Betriebe - wie im vergangenen Jahr - gezwungen sein werden, wegen einer knappen Futterversorgung ihren Viehbestand durch erhöhte Schlachtungen zu verkleinern. Dem Minister zufolge würde eine höhere Abschlagszahlung einen zusätzlichen Liquiditätseffekt von 1 Mrd. Euro auf den Betrieben haben.

Bracheflächen für Futtergewinnung frei

Die französische Regierung hat inzwischen für 33 der 96 Departements offiziell "force majeure" aufgrund anhaltender Trockenheit erklärt. Landwirtschaftliche Betriebe in diesen Verwaltungsregionen ist es erlaubt, Bracheflächen für die Futtergewinnung zu nutzen.

Guillaume appellierte an die Landwirte, kein Stroh in Biogasanlagen zu verwerten.

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