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Produktion und Förderung

Einkommen: Spitzenposition für Ackerbauern

© agrar-press
von , am
21.05.2015

Im Wirtschaftsjahr 2013/14 mussten die Ackerbauern aufgrund der schlechten Preise Einkommenseinbußen von 20 Prozent hinnehmen. Im Einkommensvergleich liegen sie dennoch weit an der Spitze.

© krick/agrar-press
Der Agrarpolitischer Bericht der Bundesregierung 2015 wurde gestern dem Kabinett übergeben und verabschiedet.Wie dem Bericht zu entnehmen ist, führten die unterschiedlichen Erlösentwicklungen in einzelnen Produktionszweigen je nach Betriebsform zu abweichenden Einkommensentwicklungen. In den Ackerbaubetrieben gingen das Einkommen je AK um 19 Prozent und der Gewinn je Unternehmen um 20 Prozent im Wirtschaftsjahr 2013/14 deutlich zurück. Die überdurchschnittlich hohen Ernten von Getreide und Zuckerrüben des Erntejahres 2013 reichten nicht aus, um den Rückgang der Preise auszugleichen. Die Ausgaben für Saatgut und Dünger veränderten sich nur wenig. Die Kosten für den Pflanzenschutz nahmen dagegen zu. Dennoch lag das Einkommen dieser Gruppe im Vergleich aller Rechtsformen nach wie vor an der Spitze.

Milchbetriebe:

Nach drei Wirtschaftsjahren mit rückläufig en Einkommen erzielten die spezialisierten Milchbetriebe im Wirtschaftsjahr 2013/14 ein deutliches Plus von 31,6 Prozent beim Unternehmensgewinn und 30,2 Prozent beim Einkommen je AK. Wesentliche Ursache hierfür war der zuletzt auf mehr als 40 Cent/kg gest iegene Auszahlungspreis für Milch in Verbindung mit niedrigeren Futtermittelkosten.

Futterbaubetriebe:

Bei den sonstigen Futterbaubetrieben, die als Schwerpunkt Rindermast und Rinderaufzucht betreiben, zum Teil auch Milch erzeugen, allerdings in kleineren Beständen als die spezialisierten Betriebe, hat sich seit dem Wirtschaftsjahr 2010/11 die Einkommenslage zunächst deutlich verbessert. Im Wirtschaftsjahr 2013/14 waren jedoch die Einkommen wieder rückläufig.

Veredlungsbetriebe: Gewinn nur gering gestiegen

Nach zwei Jahren mit zum Teil deutlichen Einkommenszuwächsen verzeichneten die Veredlungsbetriebe (Schweine - und Geflügelhaltung) im Wirtschaftsjahr 2013/14 nur einen geringfügigen Anstieg von Gewinn (0,6 Prozent) und Einkommen je AK (0,8 Prozent). Gute Bedingungen auf den Märkten für Geflügel, Eier und Ferkel, aber Mindereinnahmen bei Mastschweinen, waren hierfür ausschlaggebend.

Gemischtbetriebe: Gewinnrückgang

In den nicht spezialisierten Gemischtbetrieben resultiert der Gewinnrückgang im Wirtschaftsjahr 2013/14 um rund sech bzw. vier Prozent aus einem Mix der unterschiedlichen Erlösentwicklungen in einzeln en Produktionszweigen.

Einkommen der Haupterwerbsbetriebe nach Betriebsformen für 2013/2014

 

Der große Gummistiefeltest - welcher Schuh ist der Richtige für mich?

Wenn man sich jetzt Gummistiefel kauft, die im Sommer guten Grip haben und im Winter auch noch warm halten, steht man vor der Qual der Wahl. Bei folgenden Modellen hat die dlz next getestet, ob sie diese Anforderungen erfüllen: W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm, Nokian Kevo Outlast, Aigle Parcours Iso, Dunlop Purofort Thermo+full safety, Gevavi Safety Thermotop. © Katharina Kiermeier
W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm (Gewicht: 0,8 kg, Preis: 74,99 Euro): Der Träger dieses Stiefels hat einen relativ rutschfesten Schuh an den Füßen. Allerdings ist er aufgrund des flachen Profils nicht so trittsicher wie die anderen Teststiefel. Das Material ist vergleichsweise starr und gab den Bewegungen kaum nach. Das Innenfutter (Fell) wirkte anfangs sehr eng, passte sich aber letztendlich gut an Fuß und Wade an. © Dagmar Davids
Nokian Kevo Outlast (Gewicht: 1 kg, Preis: 159,90 Euro): Der Nokian Kevo Outlast lässt sich mit Spikes aufrüsten. Für den Test der dlz next wurde somit auch einer der beiden Stiefel mit Spikes bestückt. Beim Wettrennen konnten die Tester zwar erst keinen Unterschied feststellen, beim Hinaufklettern der Böschung jedoch schon. Der sehr leichte, flexible Kevo Outlast hielt die Füße während der gesamten Testdauer warm. © Dagmar Davids
Aigle Parcours Iso (Gewicht: 1,3 kg, Preis: 200 Euro): Der Parcours Iso von Aigle bot dank des groben Profils beim Wettrennen sowie beim Hinaufklettern der Böschung guten Halt. Den Testern fiel positiv auf, dass das Material besonders flexibel ist und beim Laufen allen Bewegungen nachgibt. Grober Dreck lässt sich mühelos mit dem Wasserschlauch entfernen. Um aber Verschmierungen zum Beispiel am Spann loszuwerden, muss man zusätzlich mit einem Lappen nachhelfen. Zu erwähnen wäre noch, dass Menschen mit kräftigen Waden wohl Hilfe beim Ausziehen des Stiefels benötigen. © Dagmar Davids
Dunlop Purofort Thermo + full safety (Gewicht: 1,2 kg, Preis: 124,50 Euro): Bei Rutschfestigkeit und Trittsicherheit hat dieser Stiefel die Tester der dlz next voll und ganz überzeugt. Auch den Reinigungstest hat er gut gemeistert. Hier reichte ein Wasserstrahl zur Entfernung des groben Drecks. Um aber den letzten Schmutzrest an den Kanten auch noch loszuwerden, muss man sehr präzise spritzen. Optisch wirkt der Purofort Thermo+ full safety sehr klobig, jedoch ist er den Testern zufolge überraschend angenehm zu tragen. Er rollt sehr leicht ab, aber ist am Knöchel recht weit geschnitten. © Dagmar Davids
Gevavi Safety Thermotop (Gewicht: 1,4 kg, Preis: 113 Euro): Der Gevavi Safety Thermotop ist der schwerste der getesteten Stiefel. Dies macht sich infolge auch beim Tragekomfort bemerkbar. Auch fällt er generell relativ groß aus. Einer der Tester besitzt Schuhgröße 43/44 und hatte mit zwei Paar dicken Socken den Gevavi-Stiefel in Größe 43 an. Dennoch empfand er das Fußbett und den Schaft als sehr weit. Allerdings hatte er beim Wettrennen sowie auf der Traktorleiter keine Bedenken bezüglich des Grips. Wer den Stiefel reinigen möchte, muss dem Schmutz an Schaft und Spann mit der Bürste zu Leibe rücken. © Dagmar Davids
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