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Produktion und Förderung

Energiesparend bauen: Geschlossenes Energiekonzept im geschlossenen Betriebssystem

von , am
11.11.2014

Die Schewes führen in 5. Generation einen Familienbetrieb. 60 Prozent des selbst erzeugten Stroms fließen in den eigenen Betrieb.

Zukunftsweisende Stallbauten - um die geht es seit Anfang der Siebzigerjahre beim Bundeswettbewerb "Landwirtschaftliches Bauen". Dabei sucht das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft, kurz KTBL, zusammen mit den Bunderländern Musterbetriebe zu aktuellen Fragen im landwirtschaftlichen Bauen. Thema dieses Jahr: Energieeffizienz. Wir stellen Ihnen die sechs Musterbetriebe, die dieses Jahr gekürt wurden, vor.
 
Heute: Sonja und Oliver Schewe, Hof Rathjens, 21726 Oldendorf, Niedersachsen

Selbst erzeugter Strom fließt zu 60 Prozent in den Betrieb

Das Ehepaar Schewe führt einen Familienbetrieb in der 5. Generation. Die moderne Schweinehaltung mit 400 Sauen-, 1.800 Ferkelaufzucht- und 5.500 Mastplätzen und sehr gepflegten Stallanlagen zeigt den aktuellen Stand der Technik. Besonderer Wert wird hier auf Tierkomfort und -gesundheit gelegt.
 
Ein wärmegeführtes Erdgas-BHKW und eine PV-Anlage in Verbindung mit einem ausgeklügelten Lastmanagement steigern die Energieeffizienz und reduzieren erheblich die Strombezugskosten. Die modernen Ställe sind mit Luft-Luft-Wärmetauscher und Zentralabsaugung ausgestattet. Ein in sich geschlossenes Energiekonzept für ein geschlossenes Betriebssystem. Über 60 % des erzeugten PV-Stroms werden auf dem Hof genutzt.
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