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Produktion und Förderung

Erzeugerpreise: Futter über 21 Prozent teurer als 2011

© agrar-press
von , am
20.12.2012

Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt hat die Erzeugerpreise für November veröffentlicht. Während die Preise für Futter weiter steigen, wurden Butter und Milch im Jahresvergleich günstiger.

Die EU-Kommission glaub nicht, dass die Schweinepreise in diesem Jahr das Niveau von 2014 erreichen. © agrar-press
Die Erzeugerpreise lagen im November um 1,4 Prozent höher als im November 2011. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Oktober leicht um 0,1 Prozent (%). Verbrauchsgüter waren im November um 2,4 % teurer als im November 2011. Gebenüber Oktober verteuerten sich diese nur leicht um 0,3 %
 
Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden, wei beispielsweise Futter) waren im November 2012 ein Prozent teurer als im November 2011. Die Preise sanken gegenüber dem Vormonat weiter leicht um 0,1 %. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 3,6 % mehr (+ 0,6 % gegenüber Oktober 2012).

Schweinefleisch 10,5 Prozent teurer als im November 2011

Schweinefleisch hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verteuert. Die Preise kletterten um 10,5 Prozent. Im Vergleich zum Oktober sind Preise jedoch um 3,1 Prozent gefallen.
Im Gegensatz dazu lagen verbilligte sich Butter im Jahresvergleich um 15,3 Prozent. Auch  Milch ist im Vergleich zum Vorjahr günstiger geworden - genau genommen um 3,3 %. Gegenüber Oktober konnte man die Preise jedoch um 6,1 Prozent steigern.
Futtermittel für Nutztiere ist im Vergleich zu den Preisen vom Oktober billiger geworden - wenn auch nur um 0,3 Prozent. Der Vergleich zum November des vergangenen Jahres zeigt jedoch eine deutliche Verteuerung um 21,2 Prozent.

Energie 1,5 Prozent teurer als im Vorjahr

Energie war im November 2012 um 1,5 Prozent teurer als im Vorjahr, gegenüber dem Vormonat Oktober 2012 sanken die Preise jedoch um 0,4 %. Erdgas kostete 4,3 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Elektrischer Strom hingegen verbilligte sich um 2,3 %. 
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