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Produktion und Förderung

Erzeugerpreise März: Futter wird billiger

© Mühlhausen/landpixel
von , am
19.04.2013

Wiesbaden - Die Preise für Futter gehen zurück. Kostete Futter im Januar noch 23 Prozent mehr als im Jahresvergleich, ist es jetzt "nur" noch 18,6 Prozent teurer.

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Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im März nur um 0,4 Prozent (%) höher als im März 2012. Eine niedrigere Veränderung im Jahresvergleich hatte es zuletzt im März 2010 gegeben (Minus 1,5 %).
 
Im Vergleich zum Februar sanken die Erzeugerpreise nach Informationen des Statistischen Bundesamts (Destatis) um 0,2 Prozent.

Fleischpreise steigen um fünf Prozent, Futter um knapp 19 Prozent

Die Preise für Verbrauchsgüter blieben im Vergleich zum Februar unverändert, im Vergleich zum März 2012 sind sie um 1,8 Prozent gestiegen.
 
Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 2,8 Prozent mehr (unverändert im Vergleich zum Februar). Fleisch (ohne Geflügel) hingegen kostete fünf Prozent mehr als im März 2012.
 
Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im März 2013 nur 0,1 % teurer als im März 2012. Zu den Vorleistungsgütern zählt auch Futter für Nutztiere. Das verteuerte sich im Jahresvergleich deutlich: Die Preise stiegen um 18,6 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf betrachtet sind die Futterpreise allerdings zurückgegangen: Im Januar kostete es noch 23,4 Prozent mehr als 2012, im Februar waren es 20,9 Prozent und im März jetzt 18,6 Prozent.

Energiepreise unter Vorjahresniveau

Erstmalig seit Mai 2010 lagen die Erzeugerpreise für Energie wieder unter dem Niveau des Vorjahres (– 0,2 %) und wirkten somit preisdämpfend auf die Jahresteuerungsrate insgesamt. Gegenüber dem Vormonat war Energie um durchschnittlich 0,6 % billiger. Dies war vor allem auf niedrigere Preise für Mineralölerzeugnisse zurückzuführen.
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