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EU-Agrarförderung: Die Mehrfachanträge für jedes Bundesland

Euro-Zeichen und EU-Sterne als Symbol für EU-Agrarförderung
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Julia Eder, agrarheute
am
07.05.2018

Die Anträge für die flächenbezogene EU-Agrarförderung können ab diesem Jahr nur noch elektronisch abgegeben werden. Achtung: Die Frist endet am 15. Mai! Hier finden Sie die Formulare.

Das Antragsverfahren für die Direktzahlung bzw. die Basisprämie ist in jedem Bundesland unterschiedlich. 2017 war noch eine Papierantragstellung für die Agrarförderung möglich. Ab diesem Jahr wird nur noch eine elektronische Antragstellung zulässig sein. Seit dem Antragsjahr 2017 muss die Fläche als geometrische Fläche (ALK) angegeben werden, nicht mehr mit dem alphanumerischen Buchflächenwert (ALB). Hier finden Sie die Details zum verpflichtenden Geodatenantrag bei Direktzahlungen.

Für die Antragstellung sind die von den jeweiligen Landesstellen hierfür vorgesehenen Vordrucke oder Formulare zu verwenden. Hier finden Sie alle wichtigen Links und Dokumente in der Übersicht.

Für alle gilt: Sie müssen bis 15. Mai 2018 eingereicht werden.

Baden-Württemberg: Agrarantrag mit FIONA

Die Basisprämie in Baden-Württemberg betrug 2017 165,91 Euro pro Hektar. Die Antragstellung in Baden-Württemberg ist ausschließlich online über www.fiona-antrag.de möglich. Das MLR Baden-Württemberg bietet einen allgemeinen Wegweiser durch FIONA 2018. Hier finden Sie außerdem Hinweise auf mögliche Störungen in FIONA.

Bayern: Elektronischer Mehrfachantrag

In Bayern liegt der einheitliche Wert eines Zahlungsanspruchs für die Basisprämie 2018 voraussichtlich bei 180 Euro. Hier bietet das StMELF eine Übersicht über alle wichtigen Dokumente zum Ausfüllen des Mehrfachantrags, vom Merkblatt bis zu den Anlagen.

Zur Änderung von Flächen und für die Erfassung der Nutzungen soll das Internetportal iBALIS verwendet werden. Auch der elektronische Mehrfachantrag wird über iBALIS gestellt.

Brandenburg und Berlin: Online-Antragsverfahren

Seit 2017 können brandenburgische Landwirte die Agrarförderung mit dem WebClient beantragen und sofort online an die Landwirtschaftsbehörden senden. In Brandenburg und Berlin lagen die Basisprämien 2015 bei etwa 160 Euro und sie steigen bis 2019 an.

Hessen: Agrar-Antrag über WI-Bank

Der Wert eines Zahlungsanspruchs und damit der Betrag der Basisprämie je Hektar lag in Hessen 2015 bei 157 Euro liegen und soll bis 2019 auf (dann bundeseinheitliche) 176 Euro ansteigen. In Hessen erfolgt die Umsetzung der Direktzahlungen ("Gemeinsamer Antrag") durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) in Zusammenarbeit mit den für die Bewilligung der Direktzahlungen zuständigen Landkreisen und dem Regierungspräsidium Darmstadt.

Auf der Internetseite der WI-Bank finden hessische Landwirte die Antragsmappe zum Download. Hier finden Sie außerdem weitere Informationen und Ausfüllweise.

Mecklenburg-Vorpommern: Online-Antrag über Software

Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern können die Anträge über die Antragssoftware "Agrarantrag 2017 MV" stellen, die zuvor heruntergeladen werden muss. Hier finden Sie eine Anleitung zur Installation. Ab dem Antragsjahr 2018 erhalten Sie keine DVD mit Luftbildern mehr. Die Luftbilder werden in der Antragssoftware automatisch über das Internet geladen.

Niedersachsen: Agrarantrag über ANDI

Die Antragsphase für die Förderanträge "Sammelantrag Agrarförderung und Agrarumweltmaßnahmen" hat in Niedersachsen begonnen. Dafür muss die Software "Agrarförderung Niedersachsen Digital" - kurz ANDI - Version 10.0.4 genutzt werden. AHier finden Sie eine Installationsanleitung für ANDI sowie eine Kurzanleitung zum Umgang mit ANDI.

Nordrhein-Westfalen: Agrarantrag mit ELAN

Landwirte in Nordrhein-Westfalen können für Agrarförderanträge die "Elektronische Antragstellung für Landwirte" - kurz ELAN - nutzen. Hinweise zum Umgang mit dem Programm liefern Video-Anleitungen oder Berater unter der technischen Hotline 0395 5630-103 (15.03.2017 bis 15.05.2017, montags bis freitags von 08.00 - 18.00 Uhr).

Rheinland-Pfalz: Antrag auf add.lrp.de

Auch in Rheinland-Pfalz muss spätestens diesem Antragsjahr eine geographische Antragstellung (elektronische Antragstellung) erfolgen. Informationen zur elektronischen Antragstellung erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Kreisverwaltung sowie auf der Internetseite der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz.

Der Flächennachweis muss FLOrlp, dem Internet-GIS für Landwirte, heruntergeladen werden. Sofern Sie noch keinen Zugang besitzen, wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kreisverwaltung.

Saarland: Agrarantrags-Software AsDigital

Das Antragsverfahren "Agrarförderung im Saarland" (AsDigital) ist freigeschaltet. Die heruntergeladene Software muss unbedingt neu installiert werden, um sicherstellen zu können, dass die Daten komplett erfasst werden können!

Wie bereits im Jahr 2017 erhalten Sie unter folgendem Link den Zugang zum vereinfachten Download des Programms für die elektronische Antragstellung auf Agrarförderung 2018 (AsDigital), über das Sie Ihre persönlichen Antragsdaten einreichen können:

Sachsen: Antrag über das Internet mit DIANA

Sachsen ermöglicht ab 2018 die Bearbeitung und Einreichung des Antrags auf Direktzahlungen und Agrarförderung internetbasiert mit der Anwendung DIANAweb, inklusive weiterführender Informationen. Das heißt, es gibt keine Antrags-CD und keine Luftbild-CDs mehr. Die Bearbeitung erfolgt direkt im Browser, so dass kein Programm lokal auf dem Rechner installiert werden muss.

DIANAweb ist von allen Antragstellern zu nutzen, die Flächen in Sachsen bewirtschaften und für diese Flächen einen Antrag auf Direktzahlungen und/oder Agrarförderung stellen möchten, unabhängig davon, ob der Betriebssitz in Sachsen liegt oder Sachsen Belegenheitsland ist.

Sachsen-Anhalt: Antrag über ELAISA

Landwirte in Sachsen-Anhalt können ihre elektronischen Agraranträge über das webbasierte Programm ELAISA stellen. Antragsangaben, die über das Internet gemacht wurden, kann man sich außerdem online ansehen, indem man sich im Web-Client von Sachsen-Anhalt einloggt. Öffentlich zugänglich sind auf der Seite außerdem Antragsformulare, weitere Informationen und Ausfüllhinweise als PDF.

Schleswig-Holstein: Antragsstellung über ELSA

In Schleswig-Holstein und Hamburg wird auch im Jahr 2018 die elektronische Variante der Antragsstellung angeboten. Die Software dazu heißt ELSA. Die Antragsteller füllen ihren Antrag am PC mit Hilfe des InetWebClient aus. Schleswig-Holstein bietet außerdem ein 148 Seiten lange Broschüre mit Erläuterungen und Hinweisen zum Sammelantrag 2018 an.

Thüringen: Agraranträge über VERA

Der Freistaat Thüringen stellt allen InVeKoS-Antragstellern mit bewirtschafteten Flächen in Thüringen das Antragstellerportal VERONA zur Nutzung zur Verfügung. Innerhalb des Antragstellerportals VERONA können Sie jederzeit die über die VERA eingereichten Dokumente anzeigen lassen. Sie finden dort dauerhaft die vollständige Übersicht Ihrer gestellten InVeKoS-Anträge.

Über diese Seite kann darüber hinaus die Antragstellungssoftware VERA heruntergeladen werden. Dazu ist keine Anmeldung am Antragstellerportal VERONA erforderlich. Zusätzlich finden Sie weiterführende Dokumente und Informationen auf dieser Seite.

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