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Produktion und Förderung

EU-Mittel zur Absatzförderung: Jetzt Anträge stellen

von , am
10.06.2011

Bonn - Bis zum 30. November können Branchen- und Dachverbände EU-Fördermittel beantragen, um Agrarprodukte im europäischen Binnenmarkt zu bewerben.

Die Europäische Zentralbank sieht bei Teuerungsraten bis knapp unter 2,0 Prozent die Preisstabilität gewahrt. © Gerd Altmann/pixelio
Entsprechende Konzepte können bis zum 15. September bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingereicht werden.
 
Die Europäische Kommission unterstützt gezielt Marketinginitiativen, die geeignet sein, das Ansehen der in der europäischen Gemeinschaft erzeugten landwirtschaftlichen Produkte zu steigern und den Verbraucher über qualitative und ernährungswissenschaftliche Aspekte sowie die Sicherheit der Lebensmittel und ihre Produktionsweise zu informieren. Solche Informations- und Absatzförderungsprogramme werden von der EU kostenmäßig mit bis zu 50 Prozent unterstützt.

Konzepte bis 15. September 2011 vorlegen

Anträge für eine EU-Förderung von Kampagnen ab 2012 sind bis zum 30. November 2011 bei der BLE einzureichen. Bis zum 15. September 2011 können Konzepte für Informations- und Absatzförderprogramme der BLE vorgelegt werden. Sie unterstützt dann die Verbände bei der Antragstellung gegenüber der EU-Kommission. Teilnehmen können alle Branchen- und Dachverbände der Agrar- und Nahrungsmittelwirtschaft. Die Kampagnen sollen Agrarerzeugnisse, deren Qualitätsstandards, gängige Herstellungsverfahren oder auch die Güte der Lebensmittel sowie wichtige Ernährungsaspekte der Bevölkerung näher bringen.
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