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Finanzierung

Finanzieren wird wieder teurer

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Josef Koch, agrarheute
am
09.02.2018

Wer Geld von der Bank braucht, muss mit höheren Zinsen rechnen. Langfristige Darlehen werden teurer.

An den Kapitalmärkten steigen die Zinsen für langefristige Kredite erneut an. Immer mehr Banken haben in den letzten Wochen ihre Konditionen nach oben angepasst.

Nun leitet die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main eine neue Erhöhungsrunde ein. Sie hat die Zinssätze ihrer Förderkredite ab sofort entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,15 Prozentpunkte (nominal) angehoben. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins bei einer Zinsbindung und Laufzeit von 10 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr jetzt bei effektiv 1,41 Prozent. Bei einer Zinsbindung von 10 Jahren und einer Laufzeit von 20 Jahren mit einem tilgungsfreien Jahr sind es jetzt effektiv 1,71 Prozent.

Bereits Mitte Januar verteuerten sich Rentenbankkredite um bis zu 0,2 Prozentpunkte.

Rentenbankdarlehen neben öffentlicher Förderung einsetzbar

Die Förderprogramme der Rentenbank richten sich unter anderem an Unternehmen der Agrar-, Ernährungs- und Forstwirtschaft sowie Unternehmen im Bereich Fischerei oder er-neuerbarer Energien und dienen der Finanzierung von Investitionen oder Betriebsmitteln.
Die Programmkredite der deutschen Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum dürfen Landwirte neben anderen öffentlichen Mitteln, wie Zuschüssen, einsetzen, soweit sie die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen einhalten.

Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Aktuelle Zinskonditionen

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