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Steuer und Finanzen

Förderkredite werden wieder billiger

© landpixel
von , am
29.01.2014

Frankfurt am Main - Nachdem die Landwirtschaftliche Rentenbank die Zinssätze für Förderkredite vor kurzem erhöht hat, senkt sie diese jetzt wieder um bis zu 0,2 Prozentpunkte.

Sachsen: Der Fördersatz für Investitionsvorhaben liegt im Normalfall bei 25 Prozent. © mekcar/fotolia.com
Mitte Januar hat die Rentenbank die Zinssätze um 0,15 Prozentpunkte erhöht. Jetzt senkt die Bank die Zinsen für Förderkredite wieder entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10- jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,07 Prozent und 1,51 Prozent bei 5-jähriger Zinsbindung.
 
Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen z. B. in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Für landwirtschaftliche Betriebe mit Hochwasser- oder Regenschäden bleiben im Förderprogramm "Liquiditätssicherung" die Zinsen unverändert. Hier liegt der effektive Zinssatz je nach Laufzeit und Kredittyp in der günstigsten Preisklasse A zwischen 1,00 und 1,94 Prozent.
 

Programmkredite

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B. Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der Sicherheiten nehmen die Hausbanken die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Finanzierung in der Landtechnik

 
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