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Produktion und Förderung

Futter: Betriebskontrollen stärker risikoorientiert

von , am
07.05.2013

Berlin - Kontrollen bei Futtermittelunternehmen finden künftig verstärkt mit Blick auf die Gefahr von Verunreingungen statt. Der Bundesrat setzt damit einen Teil des Dioxin-Aktionsplans von 2011 um.

Die Kontrolle von Futtermittelunternehmen erfolgt jetzt stärker risikoorientiert. © Mühlhausen/landpixel
Die amtlichen Futtermittelkontrollen werden künftig stärker an der bereits für die Lebensmittelüberwachung eingeführten Risikoorientierung ausgerichtet. Der Bundesrat stimmte am Freitag einer entsprechenden Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift Rahmenüberwachung (AVV RÜb) zu.
 
Die Länderkammer verlangt eine Klarstellung, dass die amtlichen Prüflaboratorien keiner zusätzlichen Anerkennung mehr bedürfen.

Umsetzung des Dioxin-Aktionsplans

Mit der Anpassung der AVV RÜb kommt man einem Auftrag aus dem Gemeinsamen Aktionsplan nach, den Bund und Länder Anfang 2011 als Reaktion auf die damalige Dioxinkrise beschlossen hatten.
Ziel der geänderten AVV Rahmenüberwachung ist es, die amtlichen Kontrollen in den Betrieben auf der Basis einer weiterentwickelten Risikobeurteilung von Futtermittelunternehmen als zentralen Bestandteil des Kontrollprogramms zu intensivieren. Mit dieser weiterentwickelten Risikobeurteilung wird eine bundesweit einheitliche Durchführung der Risikobeurteilung für die Einstufung von Futtermittelunternehmen in Risikokategorien angestrebt. 
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