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Produktion und Förderung

Futterkosten sind kräftig gefallen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
28.01.2014

Im Vergleich zum Januar 2013 sind die Futterkosten in diesem Januar deutlich niedriger. In der Rindermast sind es 22 Prozent, Schweinemäster müssen gut 20 Prozent weniger zahlen. Auch Geflügelfutter ist billiger.

Der DVT ist der Ansicht, dass die Kontrollen über Steuergelder finanziert werden müssen. © Mühlhausen/landpixel
Die Tierhalter in der Europäischen Union müssen Anfang 2014 deutlich weniger Geld für Futtermittel ausgeben als vor zwölf Monaten. Das lässt eine aktuelle Auswertung der EU-Kommission auf Basis der wichtigsten in der EU selbst erzeugten sowie der importierten Futtermittel erkennen.
 
Danach waren die Futterkosten in der europäischen Schweinemast Ende 2013 gut ein Fünftel niedriger als zwölf Monate zuvor. Auch in Deutschland müssen Schweinemäster gut 20 Prozent (%) weniger für Futter bezahlen als vor zwölf Monaten. Gleichzeitig waren die Futterkosten in Deutschland in der Schweinemast rund acht Prozent niedriger als im Durchschnitt der EU 27.
 
In der spezialisierten Rindermast lagen die EU-Futterkosten im Dezember sogar knapp 22 % unter dem Niveau des Vorjahres und bei Geflügel kostet Futter nach den Berechnungen EU-Kommission 15 % weniger.

Futtergetreide billiger, Eiweißfutter noch relativ teuer

Am höchsten waren die Preise für Futtermittel vergangenes Jahr im Januar. In den darauffolgenden Monaten bis zum Juli 2013 hin hielten sich die Futterkosten auf dem sehr hohen Niveau. Erst zur neuen Ernte 2013 mit den fallenden Getreidepreisen gaben die Futterpreise dann deutlich nach.
 
Anders als die Getreidepreise waren die Preise für importiertes Eiweißfutter bis Ende 2013 nur relativ moderat zurückgegangenen. Erst im Frühjahr, mit der erwarteten Rekordernte in Südamerika, ist hier mit einer weiteren spürbaren Preiskorrektur zu rechnen.
 
Ende Januar 2014 kostete Sojaschrot in Hamburg (frei LKW) noch 395 Euro und damit fast ebenso viel wie in den letzten Monaten. Erst für den Mai 2014 liegen die Kontraktpreise für Sojaschrot in Hamburg derzeit unter der Marke von 360 Euro/t. Rapsschrot kostet in Hamburg derzeit etwa 250 Euro/t.
Viele weitere Infos zu Futtermittelpreisen finden Sie in unserem Marktkompass ...

Marktreport: Günstiger Mais verdrängt Weizen im Tierfutter (15. Januar)

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