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Produktion und Förderung

Gewitter, Hagel, Starkregen: Was tun bei Ernteschäden?

© landpixel
von , am
09.07.2015

Im Juli neigt die Wetterlage in Deutschland zur Bildung heftiger Unwetter. Diese können Ernteschäden mit sich bringen. Wie Sie Ihren Schaden von der Versicherung ersetzt bekommen, erfahren Sie hier.

Hagel kann zu schweren Schäden während der Ernte führen. © landpixel
Die Getreideernte ist in vielen Regionen Anfang Juli bereits in vollem Gange. Doch dieser Monat ist oft gekennzeichnet von heißen Temperaturen und Unwettern. Bei einer derartigen Wetterlage besteht stets die Gefahr, dass sich heftige Gewitter mit Sturm und Hagel bilden, die zu beträchtlichen Ernteschäden führen können.
 
Die Vereinigte Hagel gibt Tipps, was bei Schäden während der Ernte zu tun ist.

Schäden umgehend melden

    Sind Schäden in druschreifen Beständen festzustellen, ist dies umgehend der zuständigen Bezirksdirektion zu melden. Diese schickt dann Sachverständige so schnell wie möglich zur Begutachtung zu den jeweiligen Schlägen.
      Ist die Feststellung des Schadens vor der Ernte jedoch nicht mehr durchführbar, so können sogenannte Probestücke stehen gelassen werden. Dies sollte aber nach Rücksprache mit der Bezirksdirektion erfolgen.

      Vor der Ernte: Genehmigung notwendig

        Je nach Größe des Schlages müssen in der Regel in der Mitte und an den Ecken mindestens fünf Probestücke stehen gelassen werden, um den Schaden auch nach der Ernte noch begutachten und feststellen zu können.
         
        Diese Flächen sollten je 100 Quadratmeter betragen.
          Bevor ein Abernten erfolgt, ist auf jeden Fall die Zustimmung der Bezirksdirektion einzuholen, warnt die Vereinigte Hagel. Wer ohne Rücksprache drischt und Probestücke stehen lässt, kann im schlimmsten Fall seine Entschädigung gefährden.

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