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Steuer und Finanzen

Greeningrechner hilft bei der Anbauplanung

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von , am
09.08.2014

Leguminosen, Landschaftselemente, Zwischenfrüchte - wie müssen diese Faktoren für den Erhalt der Greeningprämie ausgesteuert sein? Ein Greeningrechner soll betriebsindividuell helfen.

Greening-Anbaudiversifizierung-Feld
Brandenburgs Bauern dürfen ab 1. Juli den Aufwuchs auf Greeningflächen als Futter nutzen, aber zuerst ist ein Antrag zu stellen. © landpixel
Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat einen kleinen Helfer zur Anbauplanung für die Greeningprämie entwickelt. Es handelt sich um ein Excel-Dokument, mit dessen Hilfe die prozentualen Anbauverhältnisse und die damit verbundenen Anforderungen an die Anbaudiversifizierung ermittelt werden können.
 
Der Greeningrechner berücksichtigt dabei alle bislang zum Greening bekannten Details (Stand: 1. August).

So geht's

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsens empfiehlt, zuerst die Größe der Landschaftselemente anzugeben, die an bewirtschaftete Ackerflächen angrenzen. Anschließend könne man überlegen, ob Leguminosen in die Fruchtfolge mit aufgenommen werden sollen. Auch Bracheflächen sollten berücksichtigt werden. 
 
Wer danach die nötige Größe der ökologischen Vorrangfläche noch nicht erreicht hat, könnte mit dem Anbau von Zwischenfrüchten weiterrechnen. Ein Hektar Zwischenfrucht entspricht dabei 0,3 Hektar ökologische Vorrangfläche. Der Anbau der Zwischenfrucht ist für das Greening erst im Sommer/ Herbst 2015 (spätester Aussaattermin 1. Oktober 2015) nötig.

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