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Bankgeschäfte

Hausbank: Bereit für die Neue?

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am Donnerstag, 04.02.2021 - 09:00 (Jetzt kommentieren)

Früher war die Bankverbindung wie eine gute Ehe – man blieb fürs Leben zusammen. Mitunter laufen die Geschäfte aber besser in mehreren Instituten.

Die klassische Hauptbankverbindung beinhaltete früher ein Kreditinstitut, mit dem nahezu sämtliche geschäftlichen und oft auch privaten Transaktionen durchgeführt wurden. Für viele Landwirte ist aber die bislang bevorzugte Alternative des Hausbankmodells mit der einen oder anderen Zweit- oder Drittbankverbindung nicht mehr zeitgemäß, erklärt unser Autor, der Finanzexperte Michael Vetter.

Optimierung der Bankgeschäfte

Ein erster Schritt sollte in einer Bestandsaufnahme der finanziellen Transaktionen, die mit den jeweiligen Bankinstituten getätigt werden, und der daraus resultierenden Kosten bestehen. Banken, die sich regelmäßig ergänzen (wie Filialbank und Direktbank), bieten hier meist mehr Vorteile als Banken, die eine weitgehend gleiche Angebotspalette bieten (Volksbank und Sparkasse).

In einem weiteren Schritt sollte festgelegt werden, in welchem Umfang Beratungsqualität erwartet wird. Hier wiederum können Filialbanken und überregional tätige Institute Vorteile gegenüber oft preiswerteren Direktbanken besitzen.
Ein ebenfalls wichtiges Kriterium ist die Transparenz bei Kreditentscheidungen, die meist unabhängig vom jeweiligen Kreditgeber ist. Hier zählen die Bankerfahrungen des Kunden sowohl im Vorfeld von Kreditvergaben als auch bei bereits bestehenden Kreditengagements.

Wettbewerb belebt das Geschäft

Sinnvoll ist, so empfiehlt der Finanzexperte, die Aufteilung der bisherigen Aktivitäten auf zwei oder drei Bankinstitute, die sich in ihren Produkten und Dienstleistungen ergänzen. Dies könnte zum Beispiel eine Volksbank oder Sparkasse vor Ort sein, die durch eine Direktbank und eine überregional tätige Bank ergänzt wird.

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