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Steuer und Finanzen

Hessen: Mehr landwirtschaftliche Grundstücke verkauft

von , am
25.07.2013

Wiesbaden - Im Jahr 2012 wurden in Hessen 120 Grundstücke mehr als im Vorjahr gehandelt. Damit setzte sich der Trend der letzten Jahre fort, bei dem ein deutlicher Anstieg der Verkäufe zu beobachten war.

Das Grünen-Konzept zur Ausgestaltung der GAP stößt auf große Kritik. © Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Im Jahr 2012 wurden in Hessen 4.540 landwirtschaftliche Grundstücke zu einem durchschnittlichen Kaufwert von gut 12.530 Euro je Hektar landwirtschaftlicher Fläche verkauft. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, wurden damit gut 120 Grundstücke mehr als im Vorjahr gehandelt. Damit setzte sich der Trend der letzten Jahre fort, bei dem ein deutlicher Anstieg der Verkäufe zu beobachten war. Wurden im Schnitt der Jahre 2002 bis 2006 noch durchschnittlich 2.260 Grundstücke pro Jahr verkauft, so stieg dieser Wert im Schnitt der Jahre 2007 bis 2011 auf fast 4.100 Grundstücke pro Jahr, die den Eigentümer wechselten.

Mittlere EMZ betrug 46 Punkte

Auf der Landkreisbene wurden im Jahr 2012 die höchsten Kaufwerte im Main-Taunus-Kreis mit 49.700 Euro je Hektar ermittelt, gefolgt vom Landkreis Offenbach mit 42.700 Euro je Hektar. Die geringsten Kaufwerte mit gut 5.500 Euro je Hektar wurden im Landkreis Vogelsberg erzielt, im Werra-Meißner-Kreis waren es gut 6.900 Euro je Hektar.
 
Insgesamt wurden in Hessen 4.030 Hektar verkauft, was einer durchschnittlichen Fläche von 0,89 Hektar je Verkaufsfall entsprach. Die mittlere Ertragsmesszahl (EMZ) betrug 46 Punkte. Die EMZ ist eine Messzahl für die natürliche Ertragsfähigkeit des Acker- oder Grünlandes, unter Berücksichtigung besonderer Klima- und Geländeverhältnisse. Für den besten Ackerboden wurde die EMZ 100 festgelegt.

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