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Produktion und Förderung

Hitze in den USA hinterlässt Spuren

von , am
06.07.2012

Der Weizenpreis befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Grund für diese Entwicklung ist die Hitzwelle in den USA. Auch Russland hat die Prognosen nach korrigiert. In einem Video schildert dlv-Marktanalyst Olaf Zinke die Marktsituation.

Auch fast überall in Deutschland hat die Ernte in diesen Tagen begonnen. © landpixel
Die Weizenpreise sind für die neue Ernte an den Terminmärkten in Europa in den letzten drei Wochen um fast 20 Prozent angestiegen. Im Videointerview nennt dlv-Marktanalyst Olaf Zinke vor allem die Hitzewelle in den USA als Grund für diese völlig unerwartete Entwicklung.
 
Darüber hinaus wird auch die Erntequalität des Mais immer weiter nach unten korrigiert, was den Bedarf an Weizen als Futtermittel ebenfalls steigen lässt. Auch in Südrussland und der Ukraine werden die Prognosen gesenkt. Vor allem der europäische Markt wird von den Entwicklungen am Schwarzen Meer starkt beeinflusst. Die Länder dort sind sowohl unmittelbare Wettbewerber an den Exportmärkten als auch wichtige Lieferanten von Futtergetreide in die EU.

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