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Produktion und Förderung

Hochwasser: Sachsen-Anhalt fördert Sanierung geschädigter Agrarflächen

von , am
04.07.2014

Magdeburg - Landwirte in Sachsen-Anhalt, deren Böden durch das letztjährige Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen wurden, können finanzielle Hilfen für die Sanierung in Anspruch nehmen.

Das Hochwasser 2013 hat ein Zehntel der Agrarflächen in Sachsen-Anhalt geflutet. © landpixel
Darauf hat Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens hingewiesen. Wie Aeikens berichtete, zeigen sich besonders in den Bereichen der Deichbrüche und Überströmungen von Deichen nachhaltige Schäden am Bodengefüge und Bodenleben bei Ackerflächen. Ursache für die Schäden seien Einschlämmungsvorgänge durch eine erhebliche Überstauung und damit Störung der Luftführung, ein Absterben des Bodenlebens, Bodenverdichtungen sowie die Schädigung der Bodenfruchtbarkeit.

Jetzt die Anträge einreichen

Zur Unterstützung bei der Beseitigung dieser Schäden ist nach Angaben des Ministers seitens der Landesregierung ein pauschaler Ansatz in Höhe von 164 Euro je Hektar Ackerfläche geplant. Ein Nachweis der Betroffenheit sei unter Einbeziehung von Sachverständigen in der von den Ämtern für Landwirtschaft und Flurneuordnung festgestellten Gebietskulisse zu erbringen.
Anträge könnten im Rahmen des bekannten Antragsformulars bei den Behörden eingereicht werden. Die Ämter seien bereits über das konkrete Prozedere informiert worden. "Damit ist sichergestellt, dass die weiteren Hilfen die Betriebe schnell erreichen", so der CDU-Politiker.
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