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Produktion und Förderung

Hofabgabeklausel: 6 Fakten zur Neugestaltung

von , am
27.04.2015

Noch vor der Sommerpause legt die Koalition einen Gesetzesentwurf zur Neugestaltung der Hofabgebeklausel vor. Auf sechs wichtige Änderungen hat sich die Koalition festgelegt.

Durch die Neuregelung bei der Hofabgabe sollen familiengeführte bäuerliche Betriebe mehr Planungssicherheit für die Generationennachfolge bekommen. © Mühlhausen/landpixel
Die Koalitionsfraktionen haben sich offenbar auf Grundzüge für eine Neugestaltung der Hofabgabeklausel in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) verständigt. Noch vor der Sommerpause wollen Union und SPD einen Gesetzentwurf präsentieren. Folgenreiche Änderungen soll es zum Beispiel bei der Abgabe des Betriebes unter Eheleuten geben.

 

Das soll sich ändern:

  1. Rückbehaltsfläche soll von derzeit 25 Prozent auf annähernd 100 Prozent der Mindestgröße erhöht werden.
  2. Rentenansprüche bleiben nach Weiterbewirtschaftung des Betriebes über die Regelaltersgrenze hinaus bestehen.
  3. Analog zu Flexi-Rente der gesetzlichen Rentenversicherung soll pro Monat ein Zuschlag von 0,5 Prozent gewährt werden.
  4. Die Einbringung des Betriebes in ein Gemeinschaftsunternehmen soll erleichtert werden.
  5. Bisherige Begrenzung, nach der der abgebende Landwirt nur so lange Altersrente erhält, bis der übernehmende Ehegatte die Regelaltersgrenze erreicht soll gestrichen werden.
  6.  Zudem soll die Ehegattenabgabe auch bei teilweiser Erwerbsminderung zulässig werden.

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